Neue Amazon-Masche: Betrüger senden 'Geschenke' und Fake-Support
Wer heutzutage eine Grafikkarte online bestellt, muss mit vielem rechnen. Eine neue Betrugsmasche auf Amazon nutzt jetzt "Geschenke" und gefälschte Support-Adressen, um Käufer hochpreisiger GPUs in eine Falle zu locken.
So erhielt er statt der flüssigkeitsgekühlten Grafikkarte eine Sendung, die für die Hardware offensichtlich zu klein war. Im Inneren befand sich lediglich ein Thermobecher sowie eine gedruckte Broschüre. Die beigelegte Nachricht erklärte den Becher zu einem "Geschenk". Die eigentliche Grafikkarte befinde sich angeblich noch auf dem Versandweg. Um die Lieferung zu beschleunigen, sollte der Käufer eine E-Mail an die Adresse "support@amazonservice.xyz" schreiben. Bei der Adresse handelt es sich jedoch nicht um einen offiziellen Kontakt des Versandhändlers, sondern um eine Fälschung.
Wie eingangs erwähnt, versuchten Betrüger bisher zumeist, das korrekte Gewicht der bestellten Grafikkarte vorzutäuschen, damit der Austausch des Paketinhalts bei entsprechenden Kontrollen nicht auffällt. Die neue Methode verzichtet auf diese physische Täuschung und setzt stattdessen auf psychologische Manipulation.
Die vielen Vorfälle der letzten Zeit verdeutlichen allerdings die Risiken beim Kauf über Drittanbieter. Ein Vorteil von großen Plattformen wie Amazon ist der integrierte Käuferschutz. Experten raten dennoch dazu, bei ungewöhnlich günstigen Angeboten skeptisch zu sein.
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Siehe auch:
Gefälschter Support im Paket
Grafikkarten sind aufgrund des KI-Booms momentan extrem teuer und daher auch ein beliebtes Ziel für Betrüger. Immer wieder erhalten Käufer über Versandhändler statt der bestellten GPUs gefälschte Nachbauten oder beinahe wertlose Hardware wie alte DVD-Brenner. Manchmal enthält der Karton sogar nur Füllmaterial wie Waschmittel. Ein weiterer Kunde bestellte über Amazon jetzt eine MSI GeForce RTX 5080 für 1400 Dollar (etwa 1205 Euro). Dabei wurde er Opfer einer neuen Variante des Versandbetrugs.So erhielt er statt der flüssigkeitsgekühlten Grafikkarte eine Sendung, die für die Hardware offensichtlich zu klein war. Im Inneren befand sich lediglich ein Thermobecher sowie eine gedruckte Broschüre. Die beigelegte Nachricht erklärte den Becher zu einem "Geschenk". Die eigentliche Grafikkarte befinde sich angeblich noch auf dem Versandweg. Um die Lieferung zu beschleunigen, sollte der Käufer eine E-Mail an die Adresse "support@amazonservice.xyz" schreiben. Bei der Adresse handelt es sich jedoch nicht um einen offiziellen Kontakt des Versandhändlers, sondern um eine Fälschung.
Die Falle mit der Rückgabefrist
Wie der betroffene Nutzer BransonArsen auf Reddit (via VideoCardz) berichtet, durchschaute er den Plan allerdings umgehend und schickte das Paket sofort zurück. Die Täter spekulieren wohl darauf, dass sich Opfer über die gefälschte E-Mail-Adresse so lange hinhalten lassen, bis die offizielle Rückgabefrist der Plattform abgelaufen ist. Gelingt der Plan, bleibt der Kunde auf den Kosten für den Becher sitzen.Wie eingangs erwähnt, versuchten Betrüger bisher zumeist, das korrekte Gewicht der bestellten Grafikkarte vorzutäuschen, damit der Austausch des Paketinhalts bei entsprechenden Kontrollen nicht auffällt. Die neue Methode verzichtet auf diese physische Täuschung und setzt stattdessen auf psychologische Manipulation.
Schutz beim Hardware-Kauf
Hochpreisige Komponenten wie die MSI GeForce RTX 5080 sind besonders lukrative Ziele für Betrüger. Aufgrund der hohen Nachfrage und oft knappen Verfügbarkeit greifen viele Interessenten auf unbekannte Drittanbieter zurück. Solche Marktplatz-Händler locken oft mit Preisen, die leicht unter dem Marktwert liegen.Die vielen Vorfälle der letzten Zeit verdeutlichen allerdings die Risiken beim Kauf über Drittanbieter. Ein Vorteil von großen Plattformen wie Amazon ist der integrierte Käuferschutz. Experten raten dennoch dazu, bei ungewöhnlich günstigen Angeboten skeptisch zu sein.
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Zusammenfassung
- Ein Amazon-Kunde erhielt statt einer RTX 5080 nur einen Thermobecher
- Beigelegt war eine Nachricht mit Verweis auf eine falsche Mail-Adresse
- Betrüger wollten das Opfer bis nach Ablauf der Rückgabefrist hinhalten
- Der aufmerksame Käufer durchschaute den Betrug und schickte alles zurück
- Die neue Masche setzt auf Manipulation statt auf Gewichtstäuschung
Siehe auch:
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Felix KrauthRedakteur für Windows & Hardware
War Game Designer, bevor er Journalist wurde, und testet Spiele bis heute selbst. Sein Spektrum reicht von der FritzBox über Windows 11 und Apple bis zu Gaming.
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