FritzOS 8.40: Neues Labor-Update beschert 4 FritzBoxen 7 neue Features

Mit einer frischen Labor-Version von FritzOS feiern vier FritzBox-Modelle ihren Einstieg in die laufende Beta-Phase. Besitzer der Router profitieren dank des jetzigen Updates von insgesamt 48 Anpassungen inklusive sieben brandneuer Funktionen.
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AVM

    Neueinsteiger im Labor

    Vergangene Woche war wieder einiges los bei Fritz. Vor allem die Vorstellung der Fritzbox DSL/Fiber 7-90 auf der IFA sorgte für Schlagzeilen. Das Gerät läutet mit Triband-Wi-Fi-7 nicht nur eine neue Ära ein, sondern kommt auch noch in einem frischen Design daher. Gleichzeitig startete die FritzBox 6690 Pro in den freien Handel und auch aus dem Labor gab es Neuigkeiten in Form frischer Beta-Firmware für einige Router-Modelle des Berliner Unternehmens.

    Nun gibt es noch einen kleinen Nachtrag. So wurden am Freitag, den 4. September, weitere FritzBoxen mit Test-Updates versorgt und teils neu in die aktuelle Laborrunde aufgenommen. Entsprechend steht für diese Geräte mit FritzOS 8.40 ab sofort ein umfangreiches Initial-Labor mit etlichen Anpassungen inklusive einiger neuer Funktionen bereit. Die folgenden Router gehören dazu:

    • FritzBox 5590 Fiber - Version: 8.40-136115
    • FritzBox 6850 5G - Version: 8.40-136254 - Neu
    • FritzBox 6850 5G V2 - Version: 8.40-136257 - Neu
    • FritzBox 6850 4G - Version: 8.40-136256 - Neu
    • FritzBox 6850 LTE - Version: 8.40-136255 - Neu


    Viel Neues, viele Verbesserungen

    Während das Update der FritzBox 5590 Fiber lediglich eine verbesserte Systemstabilität beschert, sieht es bei den vier Labor-Neueinsteigern anders aus. Hier umfasst die Liste der Anpassungen an der Firmware etliche Einträge. Dazu gehören auch die folgenden sieben komplett neuen Funktionen.

    • Internet
    • Internetverbindung über den LAN-1-Port
    • Ausfallschutz über das integrierte Mobilfunkmodem für eine Internetverbindung über LAN oder WLAN
    • DECT
    • Der SOS-Ruf ist Teil des einfachen Modus und ermöglicht das Hinterlegen von bis zu vier Notfallkontakten, die im Ernstfall automatisch nacheinander angerufen werden. Dauer und die Wiederholung der Anrufsequenz lassen sich individuell einstellen
    • Der neue "Einfache Modus" für das FritzFon fokussiert Menüs und Funktionen auf die Telefonie und vereinfacht die Bedienung erheblich. Die Anpassungen adressieren vor allem die Einschränkungen älterer Menschen (Barrierefreiheit) und legen ein besonderes Augenmerk auf die Bedürfnisse von weniger technikaffinen Nutzern
    • Zur einfacheren Bedienung für eingeschränkte Benutzer stehen u. a. folgende Funktionen zur Verfügung: Nach Aktivierung können die Softkeys als Schnellwahltasten genutzt werden, wobei jede Taste mit einer Rufnummer oder einer Funktion belegt werden kann
    • Smart Home
    • Bei aktivierter Funktion "Abschalten bei Überlast" werden Steckdosen bei Überschreitung einer festgelegten Leistung nach einer festgelegten Dauer ausgeschaltet
    • Die Wenn-Dann-Verknüpfung einer Routine kann mit mehreren Auslösern erstellt werden

    Insgesamt finden noch über 40 weitere Anpassungen ihren Weg auf die vier Mobilfunk-Router von Fritz in Bereichen wie Internet, WLAN, Mesh, Telefonie oder Heimnetz.

    FritzOS 8.25 (Mobilfunk-Router) - Weitere Patchnotes
    • Mobilfunk
    • Verbesserung: Neue Software für das Mobilfunk-Modem mit verbesserter Stabilität der Mobilfunkverbindung
    • Verbesserung: Autoerkennung des zur SIM-Karte passenden Mobilfunkanbieters verbessern
    • Verbesserung: Autoerkennung des zur SIM-Karte passenden Mobilfunkanbieters auch nach SIM-Kartenwechsel möglich

    • Internet
    • Verbesserung: Optimierung der Kommunikation zwischen FritzBox und App verringert die Wahrscheinlichkeit von Nachrichtenverlusten
    • Verbesserung: Im Online-Monitor werden für die Top-Verbraucher die Upstream- und die Downstream-Werte angezeigt
    • Verbesserung: Bei manueller Konfiguration von WireGuard-Verbindungen können jetzt auch VPN-Verbindungen für Benutzereinwahl angelegt werden
    • Verbesserung: Ereignismeldung der Kindersicherung zur Sperre von direkten IP-Aufrufen wurde um die Information zum anfragenden Gerät erweitert
    • Verbesserung: Erneuerung des Let's-Encrypt-Zertifikats für die MyFritzNet-Adresse erfolgt nach 2/3 der Gesamtlaufzeit des aktuellen Zertifikats, um Kompatibilität zu gewährleisten
    • Verbesserung: Für die lokale Namensauflösung (per mDNS) werden unterstützt: fritzbox.local, gateway.local, box.local (nur FritzBox), repeater.local, fritzrepeater.local (nur Repeater/MeshSet), sowie allgemein router.local und gateway.local
    • Verbesserung: In der Kindersicherung wird die Funktion zur Verlängerung der Onlinezeit um 45 Minuten jetzt auch bei gemeinsam genutzten Budgets unterstützt
    • Verbesserung: Optimierung der Kommunikation zwischen FritzBox und App verringert die Wahrscheinlichkeit von Nachrichtenverlusten
    • Verbesserung: Überarbeitete Warnmeldungen beim Anlegen potenziell gefährlicher Portfreigaben
    • Verbesserung: Die MTU (Maximum Transmission Unit) kann für alle WireGuard-VPN-Verbindungen eingestellt werden
    • Verbesserung: Für VPN-Verbindungen können weitere "entfernte Netzwerke" der Gegenstelle hinzugefügt werden
    • Verbesserung: Nach Ausfall einer WireGuard-Verbindung werden dafür vorgesehene Daten nicht über die Internetverbindung gesendet (Kill-Switch)
    • Verbesserung: Portfreigaben sind bei Firmenkopplungen auch für WireGuard-VPN-Verbindungen möglich
    • Verbesserung: WireGuard-VPN-Verbindungen können ohne MyFritzNet- oder DynDNS-Adresse angelegt werden
    • Behoben: Internetsperren der Kindersicherung funktionierten bei Nutzung einer VPN-Verbindung nicht mehr
    • Behoben: Nach Änderung der Einstellungen des Landes und der Zeitzone konnte der Online-Monitor nicht mehr geöffnet werden
    • Behoben: Sperrung von Geräten im Gastnetz funktionierte in der Kindersicherung nicht erwartungsgemäß
    • Behoben: Internetzugriff (Fernzugriff) auf die FritzBox konnte nur eingerichtet werden, während die FritzBox mit dem Internet verbunden war

    • WLAN
    • Behoben: Nach Deaktivierung des 5-GHz-Bandes auf dem Mesh Master sendete der im Repeater-Betrieb unter Umständen nicht
    • Behoben: Anzeige für den Energieverbrauch bei reduzierter Sendeleistung korrigiert

    • Telefonie
    • Verbesserung: Sprachnachrichten können nach einer einstellbaren Wartezeit oder bei Überschreiten einer einstellbaren Anzahl automatisch gelöscht werden
    • Behoben: Anonyme eingehende Anrufe auf die Mobilrufnummer wurden unter Umständen nicht signalisiert

    • Mesh
    • Verbesserung: Über die FritzBox-Benutzeroberfläche lassen sich ein oder mehrere Fritz-Produkte für Mesh aktivieren, ohne dass eine Taste an der FritzBox gedrückt werden muss

    • DECT
    • Verbesserung: Bessere Unterstützung für DECT-Telefone anderer Hersteller ohne CAT-iq-2.0-Unterstützung
    • Verbesserung: Rufnummern innerhalb eines Telefonbucheintrags können nun auch nachträglich im FritzFon sortiert werden
    • Verbesserung: Schnellere Audioverbindung von DECT-Telefone mit der Einstellung "HD bevorzugt" zu anderen HD-Telefonen

    • Heimnetz
    • Verbesserung: Benutzerführung für das Ändern und die Verwaltung von IPv4-Adressen in den Netzwerkgeräte-Details erweitert
    • Änderung: Das DNS-Suffix 'fritz.box' wird in den Voreinstellungen nicht mehr an Heimnetzgeräte per DHCP verteilt. Heimnetzgeräte wiederholen fehlgeschlagene Namensanfragen nun nicht mehr automatisch mit der Endung 'fritz.box'. Das vorherige Verhalten lässt sich unter Heimnetz -> Netzwerk -> Netzwerkeinstellungen -> Erweiterte Netzwerkeinstellungen -> IPv4 -> DHCP aktivieren, sofern benötigt

    • Heimnetz
    • Behoben: Darstellung von Sonderzeichen in Gerätenamen war teilweise nicht korrekt

    • Speicher/NAS
    • Verbesserung: Senderlisten für Internetradio für mehr Länder voreingestellt
    • Verbesserung: Maximal zulässige Anzahl der Freigaben von 20 auf 250 erhöht

    • System
    • Verbesserung: Deutlichere Darstellung der Tarifinformation bei überschrittenem Datenvolumen oder Freistunden in der Mail des Push Services "FritzBox-Info"
    • Verbesserung: Die Liste der Heimnetzgeräte in der Info-Mail des Push Services ist nun nach Namen sortiert
    • Verbesserung: Nutzer können nun einzelne Geräte aus der Liste bekannter Geräte vor der Übertragung der Einstellungen auf eine neue FritzBox löschen und erhalten Hinweise zur Verwaltung nicht erreichbarer Geräte
    • Verbesserung: Mehr Flexibilität bei der Wahl des FritzBox-Namens (UTF-8)
    • Verbesserung: Detailkorrekturen in der Offlinehilfe und Übersetzungen
    • Verbesserung: Beim Versand von Supportdaten an Fritz wird die Versand-ID bei aktiviertem Push Service per Mail an den Standard-Empfänger gesendet
    • Behoben: In der Info-Mail des Push Services wurde die FritzBox selbst als verbundenes Netzwerkgerät aufgelistet


    Installation

    Alle Anwender, die ihren Router bereits mit einer Beta-Version von FritzOS betreiben, können das neue Update automatisch über die Benutzeroberfläche suchen lassen. Wer von einer stabilen Firmware-Version in das Testprogramm wechselt, findet die zur Installation benötigten Dateien für sein Modell wie immer auf der Labor-Webseite von Fritz zum Download. Nach dem Herunterladen wird die Aktualisierung über die Oberfläche des Routers unter "System" > "Update" und den Reiter "FritzOS-Datei" aufgespielt.

    Wer zum ersten Mal eine Beta installiert, sollte zudem sicherstellen, dass zuvor die aktuellste stabile Version von FritzOS auf dem Gerät läuft. Ebenso ist es sinnvoll, eine Sicherungskopie der Geräteeinstellungen anzulegen. Falls es zu Problemen kommt, kann damit im Notfall der vorherige Zustand der FritzBoxen leichter wiederhergestellt werden.
    Zusammenfassung
    • Neue Labor-Updates mit FritzOS 8.40 für verschiedene FritzBox-Modelle
    • Vier Mobilfunk-Modelle der FritzBox 6850 sind neu in der Testrunde
    • Das Update bringt einen neuen einfachen Modus für das FritzFon-Menü
    • Mobilfunk-Router erhalten Ausfallschutz über das integrierte Modem
    • Smart-Home-Routinen lassen sich nun mit mehreren Auslösern erstellen

    Siehe auch:


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