Datenpanne bei Schlecker: Entschädigung geplant
Demnach sollen alle Betroffenen einen Einkaufsgutschein in Höhe von fünf Euro erhalten. Neben den 150.000 Datensätzen mit Name, Adresse, E-Mail und Kaufverhalten gab es auch noch eine Liste mit über 7 Millionen E-Mail-Adressen. Dabei handelte es sich um Personen, die den Newsletter von Schlecker bezogen haben.
Laut Schlecker konnte es erst durch einen internen Angriff zu dieser Datenpanne kommen. "Die Kundendaten auszuspähen war nur möglich, weil eine Person, die die Zugangsdaten zum Server besaß, ein Programm aufgespielt hat", erklärte der zuständige Dienstleister Artegic AG.
Schlecker hatte bei dieser Datenpanne jedoch Glück im Unglück: Sämtliche Informationen, die frei zugänglich waren, sind nach bisherigen Kenntnissen nicht ins Internet gelangt und wurden von keiner anderen Person außer dem Entdecker der Sicherheitslücke abgegriffen.
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Michael Diestelberg
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