Canon hat Fotosensor mit 120 Megapixeln entwickelt
Auf dem Chip sind die lichtempfindlichen Komponenten auf einem Raster von 13.280 x 9.184 Pixeln angeordnet. Der Sensor basiert auf der APS-H-Architektur, die auch schon in den Profi-Kameras der EOS-1D-Serie zum Einsatz kommt.
Allerdings braucht niemand damit rechnen, dass der Chip in Bälde in Kameras zum Einsatz kommen wird. Dafür sind noch zu viele Probleme zu lösen. So kann der Sensor beispielsweise Bilder mit einer Frequenz von 9,5 Frames pro Sekunde aufnehmen.
Allerdings erzeugt das kurzfristig eine sehr große Menge an Daten. Bislang ist noch ungeklärt, wie diese schnell genug aus dem Puffer-Speicher auf eine Speicherkarte übertragen werden sollen.
Im Jahr 2007 hatte Canon bereits einen 50-Megapixel-Sensor vorgestellt. Dieser ist bisher ebenfalls noch nicht in einem kommerziellen Produkt zu finden. Nach Angaben des Unternehmens wird dies bei Kameras für den Massenmarkt auch erst einmal so bleiben. Allerdings könnten spezielle Systeme für High End-Fotografie bald mit dem Sensor bestückt werden.
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Christian Kahle
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