FBI konnte verschlüsselte Festplatten nicht knacken
Ein Jahr lang versuchte das FBI an die Daten auf den Festplatten zu kommen. Der gewünschte Erfolg blieb der veröffentlichten Meldung zufolge jedoch aus. Zuvor versuchten sich auch vergeblich brasilianische Behörden an der Entschlüsselung der Festplatten.
Um an die Passwörter zur Entschlüsselung zu kommen, wurde offenbar auf eine herkömmliche Wörterbuchattacke gesetzt. Dabei werden in einer schnellen Reihenfolge verschiedene Passwortkombinationen probiert. Das gewünschte Ergebnis blieb bei diesem Versuch für das FBI nach einem Jahr aus.
Verschlüsselt wurden die Daten auf den Festplatten unter anderem mit dem Open-Source-Tool Truecrypt. Die Entwickler dieser Software garantieren durch die freie Verfügbarkeit des Codes, dass keine Hintertüren zum Einsatz kommen.
Im Rahmen einer Hausdurchsuchung wurden die Festplatten des Bankiers im Jahre 2008 beschlagnahmt. Inzwischen wurde diese wieder nach Brasilien zurückgeschickt. Die Herausgabe von Passwörtern ist laut der brasilianischen Rechtslage nicht verpflichtend.
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