Google-Werbung verfolgt Nutzer durch das Web
Google erklärt das so genannte Retargeting anhand eines Beispiels. Interessiert sich ein Nutzer in einem Online-Reisebüro für einen Ausflug in die Karibik, kann sich aber nicht zu einer Buchung durchringen, so kann man weiterhin für die Angebote in der Karibik werben, wenn sich der Kunde bereits auf einer ganz anderen Website befindet.
Die einzige Voraussetzung ist, dass diese andere Website ebenfalls im Werbenetzwerk von Google vorhanden ist. Google beschreibt das Retargeting als einfache und effektive Möglichkeit, Kontakt mit Nutzern aufzunehmen, die sich in der Vergangenheit für die eigenen Angebote interessiert haben.
Wer mit dieser Form der Werbung nicht einverstanden ist, kann sie ganz einfach deaktivieren. Auf einer speziellen Website, auf der Google unter anderem die persönlichen Interessen auflistet, die automatisch ermittelt wurden und die Darstellung von Werbung beeinflussen, findet man einen Button "Opt out". Damit deaktiviert man die interessenbezogene Werbung und gleichzeitig das Retargeting.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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