RealDVD: Rechtsstreit um Kopiersoftware beendet

Brennprogramme Die Entwickler von Realnetworks werden ihre besonders von der Unterhaltungsindustrie kritisierte Anwendung "RealDVD" zum Brennen von DVDs einstellen. Nach über zwei Jahren ist nun der Rechtsstreit zu einem Ende gekommen. Realnetworks wird infolgedessen 4,5 Millionen US-Dollar an die Hollywood-Lobbyorganisation MPAA für deren Anwaltskosten bezahlen und den Vertrieb der Software endgültig einstellen. Überdies hat sich das Unternehmen dazu verpflichtet, in Zukunft keine mit RealDVD vergleichbare Software mehr auf den Markt zu bringen.

Der Unternehmenschef Bob Kimball hat sich bereits zu diesen Umständen ausgelassen. Er selbst zeigt sich erleichtert darüber, dass der Rechtsstreit endlich zu einem Ende gekommen ist. Insgesamt sind sechs Hollywood-Studios gegen das Unternehmen vor Gericht gezogen. Den 2700 Kunden will Realnetworks nun den Kaufpreis zurückerstatten.

Mit der Software RealDVD lassen sich Sicherheitskopien von DVDs erstellen und auf die Festplatte eines Rechners kopieren. Die Entwickler betonten in diesem Zusammenhang stets, dass dies das gute Recht der Kunden sei. Laut dem US-amerikanischen Recht ist es jedoch nicht erlaubt, die Kopierschutzmechanismen zu umgehen.
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