Einigen sich Microsoft und RealNetworks?

Microsoft Nachdem Microsoft in letzter Zeit immer mehr Geld für die außergerichtliche Einigungen bei Rechtsstreitigkeiten aufbringen musste, schaut man jetzt auf den ehemaligen Bahnbrecher bei Streaming, RealNetworks. Man geht davon aus, dass Microsoft RealNetworks bald eine erhebliche Geldsumme anbieten wird, damit RealNetworks die Kartellverfahren gegen Microsoft nicht mehr beeinflusst und die Klagen gegen Microsoft fallen lässt.

Nachdem Microsoft sich letzte Woche mit Nowell und einer Handelsgruppe geeinigt hat, nannte Microsoft's Top-Anwalt RealNetworks das letzte Unternehmen, dass dem Softwaregiganten im Weg stehe, wenn es um das Kartellverfahren mit der Europäischen Union gehe.

RealNetworks könnte als einzigstes Unternehmen Microsoft dazu bringen, Board-Utilities, wie den Windows Media Player, nicht mehr so eng mit dem Betriebssystem zu verbinden um Drittanbietern mehr Möglichkeiten zu geben.

RealNetworks war eine Schlüsselfigur bei dem Kartellverfahren der EU gegen Microsoft, und letzten Dezember hat RealNetworks sogar in einem eigenen Gerichtsverfahren Microsoft wegen der Ausnutzung ihrer Monopolstellung bei Desktop-Betriebssystemen verklagt.

Ein Unternehmenssprecher von Microsoft wollte allerdings die Gespräche zwischen den beiden Unternehmen nicht kommentieren und sagte nur, dass es derzeit nichts neues zu Berichten gäbe.

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