Electronic Arts will mit Raubkopien Geld verdienen
Demnach kann zwar der eigentliche Datenträger illegal kopiert werden, doch über das Internet zur Verfügung gestellte Zusatzinhalte können nicht gestohlen werden. Dieser so genannte Downloadable Content (DLC) wird bei EA offenbar als neues Mittel gegen Raubkopien gesehen.
Laut Riccitiello wollen Kunden "mehr haben", deshalb muss ihnen auch mehr angeboten werden. "Es gibt sehr große Märkte für Piraterie und Second-Hand-Spiele und wir wollen dort Gewinne erzielen", sagte er.
Bereits heute wendet Electronic Arts diese Strategie an. Die bekanntesten Beispiele sind "Die Sims 3" und das recht neue "The Saboteur". Hier standen bereits zum Start zusätzliche Inhalte zur Verfügung. Wer das Spiel gekauft hat, erhielt einen Gutschein für diesen DLC. Besitzer einer Raubkopie dagegen müssen dafür zahlen.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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