Umfassende Datenpanne bei Discount-Kette Lidl
Folglich waren sensible Daten wie Umsatzzahlen, Einkaufsplanungen, Schriftverkehr zwischen dem Unternehmen und Ärzten der Mitarbeiter sowie Krankmeldungen, Diagnosen oder Abmahnungen von Beschäftigten komplett einsehbar. Offenbar wurde von diesem Server auch eine Kopie erstellt, die einem ehemaligen deutschen Lidl-Beschäftigten für das Irland-Geschäft zugespielt wurde, berichtet der 'Spiegel' in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe.
Die Festplatte enthält mehr als 200.000 verschiedene Dokumente. Der Mitarbeiter versuchte nach eigener Darstellung die Festplatte Lidl zu übergeben, doch der Konzern zeigte angeblich kein Interesse und hielt die Daten nicht für brisant.
Doch inzwischen scheint es sich der Discount-Riese anders überlegt zu haben: Lidl forderte seinen ehemaligen Mitarbeiter mittlerweile auf, den Datenträger bei der Staatsanwaltschaft abzugeben.
Um diesem Wunsch Nachdruck zu verleihen, will das Unternehmen möglicherweise auch rechtliche Schritte einleiten.
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