Google-Technologie soll beim Artenschutz helfen
Wissenschaftler verschiedener Universitäten aus den USA haben ein Papier veröffentlicht, in dem sie Beschreiben, wie sie Googles PageRank einsetzen, um das Zusammenleben verschiedener Arten zu analysieren. So wollen sie herausfinden, welche Folgen das Aussterben einer bestimmten Spezies hätte.
Der nach Google-Mitbegründer Larry Page benannte PageRank bewertet Webseiten anhand ihrer Linkpopularität. Er stuft also eine Seite als höherwertig ein, wenn diese sehr oft und von ebenfalls höher eingestuften Angeboten im Internet verlinkt wurde.
Auf vergleichbare Weise untersuchen die Forscher nun die netzartigen Beziehungen zwischen verschiedenen Arten. So wird unter anderem ausgewertet, wer in der Nahrungskette wen frisst und in welcher Menge. Dabei haben es die Wissenschaftler mit ebenso komplexen Strukturen zu tun, wie man sie inzwischen auch im World Wide Web findet.
Die Wissenschaftler wollen so genauer herausfinden, welche Arten beispielsweise einige Stufen tiefer in der Nahrungskette eine wichtige Voraussetzung für das Überleben einer bedrohten Spezies sind. Die Maßnahmen ihrem Schutz sollen so verbessert werden können.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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