Cybercrime: Albert Gonzalez bekennt sich schuldig
Laut den Gerichtspapieren wird Gonzales vorgeworfen, groß angelegt Kreditkartendaten von US-amerikanischen Handelsketten gestohlen zu haben. Dies soll er im Laufe seiner cyberkriminellen Karriere in Zusammenarbeit mit einigen Komplizen aus Russland durchgeführt haben, hieß es. Anschließend wurden die Datensätze zu persönlichen Zwecken verwendet und auch weiterverkauft.
Von den Gerichten in New York und Boston wird Gonzales Verschwörung, Datendiebstahl und Betrug zum Vorwurf gemacht. Mittlerweile hat Albert Gonzalez eingewilligt, dass die Fälle gemeinsam verhandelt werden dürfen. Alleine in Boston soll sich der 28-Jährige in 19 Fällen für schuldig erklärt haben.
Alles in allem handelt es sich in diesem Fall um den vermeintlich größten aufgedeckten Datendiebstahl in den USA mit über 130 Millionen entwendeten Kreditkartendetails. Wann mit einem Urteilsspruch zu rechnen ist, wurde in einer veröffentlichten Meldung nicht erwähnt.
Zwischenzeitlich soll der Datendieb nach einer Festnahme im Jahre 2003 mit US-amerikanischen Bundesbehörden zusammengearbeitet haben. Neben der Haftstrafe droht Gonzales eine Geldbuße von bis zu 500.000 US-Dollar.
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