Russland: Industrielobby sieht Skype als Gefahr
Die Russische Union der Industriellen und Unternehmer (RSPP), so der Name der Lobby, macht sich für Sicherheitsvorkehrungen bei VoIP-Diensten stark. Unterstützung erhält sie dabei unter anderem durch den ehemaligen Präsidenten und heutigen Premierminister Wladimir Putin. Auch die Telekommunikationsbranche sieht in Skype eine Gefahr.
Wie es vonseiten der Lobby heißt, wecke die Telefonie über das Internet vermehrt Sicherheitsbedenken. Hauptgrund für die Kritik an Skype und Co. und die Forderung einer staatlichen Einschränkung der Dienste ist, dass diese aus dem Ausland stammen und man heimische Dienste in diesem Bereich schützen müsse. Die Telekommunikationsanbieter hätten durch VoIP-Dienste zudem mit Gewinnrückgängen zu kämpfen.
Die RSPP will dafür sorgen, dass nicht ausländische Unternehmen, sondern russische Firmen den heimischen Markt für IP-Telefonie beherrschen. Wie es heißt, will die Industrielobby die Gesetzesnovelle zur Einschränkung ausländischer VoIP-Dienste bereits bis September fertig ausgearbeitet haben.
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