Pornoproduzenten verklagen Südkoreas Filesharer
Laut 'Yahoo Tech' wurden rund 10.000 besonders aktive Uploader von einer koreanischen Anwaltskanzlei verklagt, die rund 50 amerikanische und japanische Pornoproduzenten vertritt. Die Filmemacher wollen die Uploader vor allem wegen Urheberrechtsverletzungen belangen.
Gleichzeitig soll damit laut Yahoo Tech auch die unkontrollierte Verbreitung der pornografischen Inhalte unterbunden werden, weil dadurch eine Gefährdung der Jugend entstehen könne, hieß es in örtlichen Medien. Die Behörden wollen die Vorwürfe nun zunächst ausführlich prüfen.
Offenbar wollen die Filmproduzenten mit ihren Klagen auch ein Exempel statuieren. So habe man absichtlich rund 10.000 Nutzer ausgewählt die durch ihre Uploads bei bestimmten Websites einen finanziellen Profit erzielt haben sollen. Für jeden Klick auf ein von ihnen hochgeladenes Video sollen die Uploader Geld erhalten haben.
Auf diese Weise hätten einzelne monatlich bis zu umgerechnet 17.000 Euro mit einem Video verdient. In Kürze sollen weitere Klagen gegen die Betreiber der Porno-Websites eingereicht werden, die ebenfalls das Urheberrecht verletzt haben sollen.
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