Niagara-Fälle liefern Strom für Yahoo-Datenzentrum
Nicht nur die Gewinnung der Energie durch Wasserturbinen trägt dabei zum ökologischen Design des Datenzentrums bei, so Yahoo. So werden 90 Prozent des Stroms für den Betrieb der Server zur Verfügung stehen. Das ist im Vergleich zu anderen Einrichtungen dieser Art sehr viel.
Im Durchschnitt verbrauchen große Datenzentren bereits etwa die Hälfte der Energie für die Kühlung der Hallen und der dort arbeitenden Systeme. Bei Yahoo sind es nur 10 Prozent. Möglich wird dies durch eine besondere Architektur, die der einer großen Hühnerfarm ähnelt, so das Unternehmen.
Beim Bau des Yahoo Computing Coop wird auf eine möglichst günstige Luftzirkulation geachtet. Zur Kühlung wird vollständig auf die kühle Luft von außen gesetzt. Auf spezielle Anlagen zur Klimatisierung verzichtet Yahoo vollständig.
Das neue Datenzentrum ist Bestandteil einer Initiative des Konzerns für umweltfreundlichere, energieeffizientere IT-Systeme. Yahoo setzte sich dabei selbst zum Ziel, die CO2-Bilanz seiner Datenzentren bis zum Jahr 2014 um 40 Prozent zu verbessern.
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