China rekrutiert Freiwillige als Internet-Zensoren
Wie die staatliche chinesische Nachrichtenagentur 'Xinhua meldet, will man auch Freiwillige finden, die durch Internet-Cafés patroullieren sollen, um dort den Zugriff auf "vulgäre" Inhalte zu unterbinden und Minderjährige von der Nutzung der Internet-Rechner abzuhalten.
Das Ziel ist der Schutz von Jugendlichen vor unerwünschten Inhalten, denen sie im Internet möglicherweise ausgesetzt sein könnten. Dies betrifft sowohl Gewaltdarstellungen, als auch Pornographie und diverse weitere Inhalte, die von der Regierung als unpassend eingestuft werden.
Die chinesischen Behörden gehen jüngst verstärkt gegen nicht jugendfreie Inhalte aus dem Internet vor. Sie ließen unter anderem den Zugriff auf Google und Microsofts neue Suchmaschine vorübergehend sperren, weil auch das Finden von pornographischen Inhalten möglich ist. Beide Unternehmen haben Änderungen angekündigt, um die Auflagen der Regierung zu erfüllen.
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