Nach Olympia: China verschärft die Internetzensur
So sind aktuell diverse Internetangebote westlicher Medien nicht mehr erreichbar. Dazu gehören unter anderem die chinesischen Angebote der Voice of America sowie der BBC. Ein Sprecher der chinesischen Regierung wollte sich bislang nicht dazu äußern, ob die Regierung selbst hinter der Zensur steckt. Jedoch erklärte er, dass einige der gesperrten Angebote Taiwan als eigenständiges Land bezeichnet haben.
Im August hatten zahlreiche Journalisten gegen die Internetzensur in China protestiert, da ihnen dadurch die Arbeit erschwert wurde. Die Verantwortlichen lockerten daraufhin die Regelungen und öffneten diverse gesperrte Webangebote. Zudem wurde es Reportern erlaubt, ohne Erlaubnis der Behörden durch das Land zu reisen und Interviews zu führen. Nur für Tibet war weiterhin eine Erlaubnis erforderlich.
Die Verschärfung der Zensur könnte diverse Ursachen haben. So steht China ein schwieriges Jahr bevor, da sich die Rezession auf das Wirtschaftswachstum auswirkt. Dadurch drohen Arbeitslosigkeit und Unzufriedenheit, die sehr schnell in politische Unruhen übergehen könnten. Zudem ist die Niederschlagung der Studentenproteste auf dem Platz des Himmlischen Friedens am 4. Juni genau 20 Jahre her.
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
ein Blick auf die nächsten Open-Source-Events:
d-hubs - vor 25 Minuten -
der open-source-herbst
d-hubs - vor 45 Minuten -
server share verbinden per .bat im startup-ordner
riq - Gestern 20:49 Uhr -
Neues von GIMP - Seit Nov. 1995 in Entwicklung
d-hubs - Vorgestern 19:21 Uhr -
Neu :: Open SUSE Leap 16.1 RC (Release Candidate)
d-hubs - Vorgestern 14:56 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen