Windows Vista: Schnelles Ende nach Windows 7?

Windows Vista Wenn Windows 7 Ende 2009 oder Anfang 2010 in den Handel kommt, ist die Zukunft von Windows Vista ungewiss. Wie die amerikanische 'PC World' berichtet, steht dem Betriebssystem ein schnelles Ende bevor. So erklärte Richard Francis, General Manager und Leiter der Windows-Abteilung für Geschäftskunden in der Asia-Pacific-Region, dass es nicht sicher ist, ob PC-Hersteller nach der Veröffentlichung von Windows 7 überhaupt die Möglichkeit haben, Systeme mit Windows Vista auszuliefern. Firmen, die PCs mit Windows 7 erwerben, werden auf Wunsch aber die Möglichkeit haben, ein Downgrade auf Windows Vista in Anspruch zu nehmen, sagte er weiter. Der Support für das Betriebssystem endet im April 2012.

Laut Mike Nasch, Vice President der Windows-Abteilung, kam es schon sehr lange nicht mehr vor, dass eine neue Windows-Version besser auf der gleichen Hardware läuft wie der Vorgänger. Konkrete Pläne über die Zukunft von Windows Vista nach Anbruch der Windows-7-Ära gibt es bislang noch nicht. Bisher gab es bei der Einführung einer neuen Version von Windows immer eine Übergangsphase, in der man die neue und die alte Ausgabe jeweils eine Zeit lang parallel anbot. Beim Übergang von Vista auf Windows 7 scheint nach den Äußerungen von Francis eine sehr kurze Wechselphase wahrscheinlich - gerade im Endkundenbereich.

Ein wirklicher Grund, weiterhin auf Windows Vista zu setzen, existiert allerdings nicht. Bereits die Vorabversionen von Windows 7 haben gezeigt, dass die neue Windows-Version deutlich performanter ist als Vista. Windows XP dagegen hat schon deutlich mehr Jahre auf dem Buckel und wird weiterhin verkauft, vor allem auf Netbooks wird es bevorzugt eingesetzt.
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