Spam-Aufkommen ist enorme Strom-Verschwendung
Durch den Versand der unerwünschten Werbenachrichten müssen Provider ausreichend leistungsfähige Systeme bereitstellen, wenn die Zustellung gewollter E-Mails nicht leiden soll. Die im Jahr 2008 versandten 62 Billionen Spam-Mails führen so zu einem Mehrverbrauch von 33 Milliarden Kilowattstunden Strom.
Umgerechnet sorgt so jede Werbenachricht für einen CO2-Ausstoß von durchschnittlich rund 0,3 Gramm, hieß es. Das gesamte Aufkommen der Werbepost verschluckt so eine Strommenge, wie sie eine Großstadt mit 2,4 Millionen Haushalten verbraucht bzw. setzt soviel CO2 frei wie 3,1 Millionen Autos im gleichen Zeitraum.
Der Großteil des Energieverbrauchs durch Spam entsteht dabei beim Endnutzer in der Zeit, die er für die Sichtung und das Löschen der unerwünschten Post benötigt und seinen Rechner entsprechend länger in Betrieb halten muss. Der konsequente Einsatz von Filtern bei den Providern könnte bis zu 25 Milliarden Kilowattstunden einsparen, so McAfee. Dies entspräche einem CO2-Ausstoß von 2,3 Millionen Autos im Jahr.
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