USA: iPod touch fängt Feuer - Eltern verklagen Apple

Audio Die Eltern eines Jungen aus dem US-Bundesstaat Ohio haben am Donnerstag eine Klage gegen Apple und zehn Mitarbeiter des lokalen Apple Stores in Cincinnati eingereicht, nachdem der iPod touch ihres Sohnes Feuer gefangen hat. Wie aus der Klageschrift hervorgeht, hatte der Junge den Multimedia-Player während des Schulunterrichts in ausgeschaltetem Zustand in seiner Hosentasche, als dieser plötzlich Feuer fing. "Zu besagtem Datum und besagter Zeit hatte der iPod touch sich durch die Hose und die Unterhose des Klägers gebrannt und sein Bein verbrannt", heißt es.

Einem direkt nach dem Zwischenfall konsultierten Arzt zufolge hat der Junge Verbrennungen zweiten Grades erlitten. Die Eltern fordern von Apple und den Apple Store-Mitarbeitern nun insgesamt Schadenersatz in Höhe mehr als 150.000 US-Dollar sowie die Erstattung der Anwaltskosten.

Sie werfen Apple und den Mitarbeitern grobe Fahrlässigkeit und Rücksichtslosigkeit vor, da sie die Familie nicht vor den potenziellen Risiken des iPod touch gewarnt haben. Ob es sich bei diesem Vorfall um einen Einzelfall handelt, ist nicht bekannt. Erst letztes Jahr warnte Apple vor einer Feuergefahr beim iPod nano der ersten Generation, verursacht durch einen Akku-Fehler.
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