Anti-Drogen-Kampagne: "Bekiffte Gamer verlieren"

Spiele Eine neue Kampagne in den USA will den Missbrauch von Drogen unter Jugendlichen nicht mehr nur mit gesundheitlicher Aufklärung bekämpfen, sondern setzt da an, wo es die Zielgruppe vermutlich mehr interessiert: Der Konsum von Haschisch und Marjuana beeinträchtige die Fähigkeiten als Computerspieler. "Pot rauchen beeinträchtigt die Aufmerksamkeit, die Konzentration, die Auffassungskraft, die Koordination und die Reaktionsfähigkeit - jene Fähigkeiten, die man braucht, um auf dem Schlachtfeld zu bestehen."

Dies teilt das Office of National Drug Control Policy auf einer eigens gestalteten Webseite mit. Weiterhin wird unter anderem darauf hingewiesen, dass diese Effekte bis zu 24 Stunden nach dem Konsum anhalten können. Gerade Computerspieler könnten außerdem Probleme mit Angstzuständen und Paranoia bekommen, die vom Wirkstoff THC ausgelöst werden.

Die Seite bietet zusätzliche Informationen, wie sich der Drogenkonsum konkret auf die Stoffwechselprozesse im Gehirn auswirkt. Dies und verschiedene andere Informationen werden dem Nutzer durch kurze Texte und Videos nahegebracht. In zwei weiteren Clips beklagen sich ehemals erfolgreiche Avatare aus Online-Games, wie sie zu Schaden kamen, weil ihr Spieler gekifft hat.
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