Microsoft baut Server aus 50 Atom-Prozessoren
Dazu wurden 50 Mainboards in den Server eingesetzt, der ohne eine besondere Kühlung auskommt. Lediglich ein kleiner Lüfter sitzt auf jedem Prozessor. In einem Experiment will man herausfinden, ob sich die stromsparenden und günstigen CPUs von Intel für typische Serveraufgaben eignen.
Die 50 einzelnen Systeme verfügen über die gängigen Stromsparfunktionen und können somit beispielsweise in den Standby- oder Hibernate-Modus wechseln. Ein von Microsoft eingeführtes Kontrollsystem namens Marlowe entscheidet anhand der Last, wie viele Systeme laufen müssen.
Zusammen mit dem Hotmail-Team fand man nun heraus, dass der Einsatz von Atom-Prozessoren durchaus sinnvoll ist. Bei gleicher Qualität des Mail-Dienstes konnte der Stromverbrauch deutlich gesenkt werden. Für den Versuch kam der Prototyp des so genannten Cooperative Expendable Micro-Slice Servers zum Einsatz.
Video: Low-Power Processors in the Data Center
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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