Microsoft Research will den Desktop "sozial" machen
Der Anwender bekommt so die Möglichkeit, ausgesuchte "Schnappschüsse" seines Festplatteninhalts mit anderen zu teilen. Das Konzept dahinter beruht auf dem Versuch, Social Networking und Filesharing stärker in das Nutzungserlebnis eines PCs einfließen zu lassen.

Microsoft Research Social Desktop
Ein Beispiel wäre die Möglichkeit, Kommentare zu einem bestimmten für Internet-Nutzer freigegebenen Foto mit der Windows-Vorschaufunktion direkt im Betriebssystem einsehen zu können. Auch die Bewertung von Fotos oder simple Sharing-Funktionen wären denkbar.
Social Desktop funktioniert derzeit nur in Verbindung mit den neuen Preview-Funktionen der Windows 7 Beta. Die Software erstellt eine Web-Adresse für Dateien auf der Festplatte und macht dann eine Vorschau mit beschränkten Rechten über Windows Azure online einsehbar.
Der User kann die so erstellten Adressen beliebig weitergeben. Die entsprechenden Webseiten lassen sich mit Hilfe von Microsoft Silverlight im Browser ansehen. Dort ist dann die Abgabe von Kommentaren, Tags und ähnlichem möglich. Noch steckt das Projekt in den Kinderschuhen. Wie bei den Entwicklungen von Microsoft Research üblich, gibt es noch keine Pläne für eine Kommerzialisierung.
Weitere Informationen: Microsoft Research
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