Tastaturen für Microsoft & Co.: Arbeiten wie im Knast
Unbezahlte Überstunden sind üblich und Pflicht, freie Wochenenden hingegen nicht. Im Schnitt haben die Beschäftigten lediglich zweimal im Monat arbeitsfrei. Die meisten Arbeiter schlafen auch auf dem Firmengelände in kleinen Gemeinschaftszimmern auf Metallbetten.
Der Lohn liegt letztlich bei rund 64 Cent pro Stunde. Davon bleiben letztlich noch durchschnittlich 41 Cent übrig - immerhin behält das Unternehmen noch Beträge für die recht spärliche Verpflegung und die Gemeinschaftsunterkunft ein. Wird dort zu viel Wasser oder Strom verbraucht, drohen zusätzliche Abzüge.
Es ist für die Beschäftigten nur schwer möglich, sich gegen diese Arbeitsbedingungen zu wehren. Wer beispielsweise beim Verteilen von Flugblättern erwischt wird, erhält sofort die Kündigung. Gleiches gilt, wenn man mit Betriebsfremden über das spricht, was hinter den Fabrikstoren geschieht.
Wie das NLC mitteilte, sei es trotzdem gelungen, für den Bericht mit verschiedenen Arbeitern insgeheim Treffpunkte auszumachen und etwas über ihren Alltag zu erfahren. Sogar Fotos konnten aus dem Werk geschmuggelt werden - obwohl die Beschäftigten jeweils beim Betreten und Verlassen des Firmengeländes durchsucht werden. "Ich fühle mich, als würde ich eine Gefängnisstrafe absitzen", zitiert der Bericht einen Mitarbeiter.
Weitere Informationen: Ausführlicher Bericht der NLC
Der Lohn liegt letztlich bei rund 64 Cent pro Stunde. Davon bleiben letztlich noch durchschnittlich 41 Cent übrig - immerhin behält das Unternehmen noch Beträge für die recht spärliche Verpflegung und die Gemeinschaftsunterkunft ein. Wird dort zu viel Wasser oder Strom verbraucht, drohen zusätzliche Abzüge.
Es ist für die Beschäftigten nur schwer möglich, sich gegen diese Arbeitsbedingungen zu wehren. Wer beispielsweise beim Verteilen von Flugblättern erwischt wird, erhält sofort die Kündigung. Gleiches gilt, wenn man mit Betriebsfremden über das spricht, was hinter den Fabrikstoren geschieht.
Wie das NLC mitteilte, sei es trotzdem gelungen, für den Bericht mit verschiedenen Arbeitern insgeheim Treffpunkte auszumachen und etwas über ihren Alltag zu erfahren. Sogar Fotos konnten aus dem Werk geschmuggelt werden - obwohl die Beschäftigten jeweils beim Betreten und Verlassen des Firmengeländes durchsucht werden. "Ich fühle mich, als würde ich eine Gefängnisstrafe absitzen", zitiert der Bericht einen Mitarbeiter.
Weitere Informationen: Ausführlicher Bericht der NLC
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Christian Kahle
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