Microsoft gibt "Web Sandbox" als Open Source frei
Mit Web Sandbox sollen Sicherheitsprobleme in modernen Web-Anwendungen angegangen werden. Diese setzen sich zumeist aus Komponenten zusammen, die aus verschiedenen Quellen stammen. So werden neben eigenen Daten auch Karten, Foto-Galerien, Videos und anderes von externen Webservices eingebunden.
Derzeit läuft dies zumeist über IFrames, die allerdings nur ungenügend in sich geschlossen sind. Fehler oder Angriffe, die über eine Komponente ausgeführt werden, können so auch andere Bereiche einer Webseite beeinträchtigen.
Die Web Sandbox soll hier für Abhilfe sorgen. Sie bettet die jeweiligen Komponenten in eine Art eigene virtuelle Maschine ein, die auf den gängigen JavaScript-Standards basiert. Dadurch kann die Technologie in allen modernen Browsern genutzt werden.
Nach Angaben Microsoft sei es das Ziel, mit Web Sandbox einen offenen, interoperablen Standard zu etablieren und der Internet-Community zur Verfügung zu stellen. Der Quellcode wird daher unter die Apache 2.0-Lizenz gestellt und soll zukünftig auch von externen Programmierern mitentwickelt und ohne eine Bindung an Microsoft zur Verfügung gestellt werden.
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Christian Kahle
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