MS koppelt Open Source-Team an Server-Sparte
Dafür werden enge und direkte Verbindungen zwischen dem Open Source Technology Center (OSTC) und der Windows Server and Solutions-Sparte unter der Leitung von Bill Laing aufgebaut. Ob es sich allerdings um eine komplette Eingliederung in den Bereich handelt, ist noch unklar.
Hintergrund dessen ist unter anderem der Rückzug von Sam Ramji, dem bisherigen Director of Platform Strategy in der Server and Tools-Sparte. Diesem unterstand bisher auch die OSTC. Der Open Source-Abteilung wird weiterhin Tom Hanrahan vorstehen, der ehemalige Entwicklungs-Chef der Linux Foundation.
Die Veränderungen in der Organisationsstruktur dürften allerdings nicht nur von den Veränderungen im Management zusammenhängen. Vielmehr wird es auch für Microsoft immer wichtiger, gerade im Server-Bereich die Open Source-Welt in seinen Entwicklungen zu berücksichtigen.
Dies sorgte ursprünglich bereits zur Gründung der OSTC. Unter Ramji sorgte die Gruppe bereits dafür, dass Open Source-Produkte wie PHP, JBoss, MySQL und SugarCRM besser mit dem Windows Server zusammenarbeiten. Aktuell entwickelt die Gruppe Treiber, die beim Einsatz von Linux-Systemen in Microsofts Virtualisierungs-Software Hyper-V eine höhere Performance und mehr Management-Möglichkeiten bieten.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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