Rechnerkauf: Downgrade auf XP weiter stark gefragt

Windows Vista Trotz verschiedener Verbesserungen und einer größeren Image-Kampagne gelingt es Microsoft offenbar nicht in größerem Umfang, den Kunden Windows Vista schmackhaft zu machen. Die Möglichkeit, beim Kauf eines neuen Rechners ein Downgrade auf Windows XP mitzubestellen, nutzen noch immer zahlreiche Anwender. "Downgrade-Rechte sind die meistgefragte Option bei der Auswahl des Betriebssystems", sagte beispielsweise Joe Toste, Marketingchef des Systemhauses Equus Computer Systems, gegenüber 'ChannelWeb'.

Bis zum 31. Januar können Händler ihre Systeme noch mit vorinstalliertem Windows XP anbieten. Bis zum 31. Juli liefert Microsoft danach das ältere Betriebssystem noch auf CDs aus, die Händler ihren Kunden bei Bedarf beilegen können.

Nutzer, die eigentlich eine Vista Business- oder Vista Ultimate-Version erhalten würden, bekommen dann eine Lizenz für Windows XP Professional. Allerdings klagen Händler über den komplizierten Prozess, der für die Lizenzierung notwendig ist. Gehört man nicht zu den "Gold Certified OEM"-Partnern, müssen die Kunden bei jedem Rechner einen recht komplizierten Prozess mit der Microsoft-Support-Hotline abwickeln.
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