Microsoft plant Serienproduktion von Datenzentren
Als Vorbild für die Konstruktionspläne dient von Henry Ford eingeführte Serienproduktion von Autos. Komplette Module für Datenzentren werden in einer zentralen Fabrik in Form von Standard-Containern zusammengesetzt. Diese werden anschließend an verschiedene Standorte ausgeliefert.
Vor Ort wird nur noch ein Betriebsgelände mit Anschluss an Strom- und Telekommunikationsnetze benötigt. Die Container werden unter offenem Himmel abgestellt, angeschlossen und sind betriebsbereit. So lassen sich sowohl kleine, lokale Einrichtungen als auch zentrale Riesendatenzentren Modulweise aus Standard-Komponenten zusammensetzen.
Die Entwicklung dieser 4. Generation im Bau von Datenzentren soll Microsoft fit für den Wettbewerb in Zeiten des Cloud Computing machen. Die Entwicklung geht dahin, dass zukünftig die meisten Internet-Angebote und Web-Applikationen bei wenigen Anbietern gehostet werden, die über weltweite. sehr leistungsfähige Infrastrukturen verfügen.
Kürzlich hatte der Konzern bereits angekündigt, den Bau von 20 großen Datenzentren vorzubereiten, die jeweils über eine Milliarde Dollar kosten. Diese sollen unter anderem die Hardware-Basis für Microsofts neues Online-Betriebssystem Windows Azure bilden.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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