Analysten: Microsoft hat bisher alles richtig gemacht
Das Unternehmen habe in den letzten 30 Jahren zwar eine Reihe von Fehlern gemacht, die wesentliche Grundausrichtung habe sich aber als äußerst robust erwiesen, urteilte man bei 'Directions on Microsoft'. Belegt wurde dies an fünf Kernpunkten des Geschäftskonzepts:
So war Microsoft eines der ersten Unternehmen, die Software als eigenständiges Business ansahen. Bis dahin wurden Betriebssysteme und Anwendungen ausschließlich als Bestandteil einer bestimmten Hardware angeboten. Microsoft löste Software aus dieser Abhängigkeit und eröffnete sich damit einen sehr großen Markt, der noch nicht von einem Konkurrenten besetzt wurde.
Die Gründer gingen damit ein großes Risiko ein. Immerhin legten sie sich damals als kleine Firma mit dem Branchenriesen IBM an. Durch ihren Mut, bestehende Regeln in Frage zu stellen, gelang es ihnen letztlich, den IT-Markt grundlegend zu verändern und zu einem der weltgrößten Konzerne aufzusteigen, hieß es.
Ein zweites wichtiges Konzept war die Verlagerung des Vertriebs zu Partnern. Gates erkannte früh, dass man selbst Probleme haben würde, eine Sales-Abteilung zu unterhalten, die schnell genug wachsen konnte, um die Anforderungen des schnell wachsenden Marktes zu erfüllen. Also gestattete man Partnern, Microsoft-Software zu verkaufen.
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Christian Kahle
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