Microsoft schaltet Textvorschläge in Word und Outlook aus
Microsoft schaltet in Word und Outlook in Kürze die automatische Textvorhersage standardmäßig ab - auf allen Plattformen. Nutzer behalten so mehr Kontrolle über ihren Schreibfluss, dürften sich aber wundern, falls sie die Funktion regelmäßig gebrauchen.
Die Funktion wurde ursprünglich eingeführt, um das Verfassen von Texten zu beschleunigen. Algorithmen analysieren den Kontext und blenden hellgraue Vorschläge ein, die sich mit der Tabulatortaste übernehmen lassen. Die Technik basiert auf Sprachmodellen, die aus großen Datenmengen lernen. Während einige Anwender dies als Erleichterung empfinden, stören sich andere am Aufblinken von Wörtern, das den Schreibfluss hemmt.
Die Textvorhersage gilt als Beispiel dafür, wie Entwickler künstliche Intelligenz unauffällig in den Alltag integrieren. Solche Systeme werten Millionen von Sätzen aus, um Wahrscheinlichkeiten für das nächste Wort zu berechnen. Im professionellen Umfeld stieß das jedoch auf gemischte Reaktionen. Oft passten die vorgeschlagenen Formulierungen nicht zum individuellen Stil oder der Tonalität des jeweiligen Unternehmens.
In einigen mobilen Versionen von Outlook für Android und iOS war die Vorhersage bereits zuvor standardmäßig abgeschaltet. Mit der nun flächendeckenden Anpassung vereinheitlicht der Softwarekonzern das Erlebnis über alle Geräte hinweg. Das soll ungewollte Ablenkungen für jene verhindern, die lieber ohne maschinelle Unterstützung arbeiten.
Die Textvorhersage ist in Outlook standardmäßig deaktiviert
Bei den Desktop- und Mobile-Apps gelten folgende Versionen als Startpunkt:
Bis alle Endgeräte auf dem neuesten Stand sind und die geänderten Vorgaben greifen, können je nach Update-Zyklus noch einige Wochen vergehen. Danach liegt die Entscheidung über die Nutzung der maschinellen Schreibhilfe vollständig bei den Anwendern.
Nutzt ihr die Textvorschläge im Alltag oder tippt ihr lieber ohne maschinelle Hilfe? Teilt eure Erfahrungen gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
- Die Textvorhersage in Word und Outlook ist standardmäßig deaktiviert
- Die Änderung betrifft alle Versionen für Desktop, Web und Mobilgeräte
- Microsoft reagiert damit auf Kundenfeedback über störende Vorschläge
- Die Deaktivierung soll ungewollte Ablenkungen beim Tippen verhindern
- Anwender können die Schreibhilfe manuell in den Optionen reaktivieren
- Die Verteilung erfolgt schrittweise für alle Plattformen und Systeme
Anpassung für Word und Outlook
Nutzer der Textverarbeitung Word und des E-Mail-Programms Outlook erhalten eine veränderte Standardkonfiguration: Die automatische Textvorhersage, die während des Tippens Wörter und Phrasen vorschlägt, ist ab sofort standardmäßig deaktiviert. Das betrifft die Desktop-Anwendungen für Windows und macOS, die mobilen Apps für Android und iOS sowie die Webversionen der Bürosoftware.Die Funktion wurde ursprünglich eingeführt, um das Verfassen von Texten zu beschleunigen. Algorithmen analysieren den Kontext und blenden hellgraue Vorschläge ein, die sich mit der Tabulatortaste übernehmen lassen. Die Technik basiert auf Sprachmodellen, die aus großen Datenmengen lernen. Während einige Anwender dies als Erleichterung empfinden, stören sich andere am Aufblinken von Wörtern, das den Schreibfluss hemmt.
Mehr Kontrolle für Anwender
Wie Microsoft mitteilt, reagiere der Konzern mit der Umstellung auf gesammeltes Kundenfeedback. Ziel sei eine konsistente und nutzergesteuerte Schreibumgebung innerhalb von Microsoft 365. Wer die Vorschläge weiterhin nutzen möchte, kann dies jederzeit über die Programmeinstellungen manuell reaktivieren - ein Haken in den Optionen genügt.Die Textvorhersage gilt als Beispiel dafür, wie Entwickler künstliche Intelligenz unauffällig in den Alltag integrieren. Solche Systeme werten Millionen von Sätzen aus, um Wahrscheinlichkeiten für das nächste Wort zu berechnen. Im professionellen Umfeld stieß das jedoch auf gemischte Reaktionen. Oft passten die vorgeschlagenen Formulierungen nicht zum individuellen Stil oder der Tonalität des jeweiligen Unternehmens.
In einigen mobilen Versionen von Outlook für Android und iOS war die Vorhersage bereits zuvor standardmäßig abgeschaltet. Mit der nun flächendeckenden Anpassung vereinheitlicht der Softwarekonzern das Erlebnis über alle Geräte hinweg. Das soll ungewollte Ablenkungen für jene verhindern, die lieber ohne maschinelle Unterstützung arbeiten.
Die Textvorhersage ist in Outlook standardmäßig deaktiviert
Verteilung der neuen Versionen
Die Änderung wird schrittweise an alle Nutzer ausgerollt. Für die Webversionen ist das Update bereits in der Verteilung. Bei den lokalen Installationen greift die neue Standardeinstellung je nach Betriebssystem ab bestimmten Versionsnummern. Systemadministratoren in Unternehmen erhalten genaue Zeitpläne für den Rollout über das zentrale Admin-Center.Bei den Desktop- und Mobile-Apps gelten folgende Versionen als Startpunkt:
- Word für Windows: Version 2609
- Outlook für Windows: Version 2608
- Outlook für MacOS: Version 16.113
- Word für Android: Build 16.0.20326
- Word für iOS: Version 2.112
Bis alle Endgeräte auf dem neuesten Stand sind und die geänderten Vorgaben greifen, können je nach Update-Zyklus noch einige Wochen vergehen. Danach liegt die Entscheidung über die Nutzung der maschinellen Schreibhilfe vollständig bei den Anwendern.
Nutzt ihr die Textvorschläge im Alltag oder tippt ihr lieber ohne maschinelle Hilfe? Teilt eure Erfahrungen gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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