FritzBox überrascht mit neuer Benennung und neuem Design auf der IFA
Auf der IFA präsentiert der Netzwerkspezialist Fritz aka AVM die neue Fritzbox DSL/Fiber 7-90. Das Kombigerät für DSL und Glasfaser läutet mit versteckter Kabelführung und Triband-Wi-Fi-7 eine neue Ära ein. Nur ein konkreter Starttermin fehlt noch.
Die vorgestellte Fritzbox DSL/Fiber 7-90 verabschiedet sich vom klassischen Design. Sämtliche Anschlüsse wandern auf die Unterseite, wodurch Kabel unsichtbar im Gehäuse verschwinden. Die Bedienung reduziert sich auf eine Taste und eine LED-Leuchte. Da die elf internen Antennen im oberen Bereich sitzen, bleibt die Sendeleistung unabhängig vom Aufstellungsort konstant.
Für langjährige Nutzer bietet die Wandhalterung eine praktische Lösung: Sie nutzt exakt die Bohrlöcher des Vorgängers Fritzbox 7590. Wie Fritz in einer Mitteilung erklärt, führt das Unternehmen zudem ein neues Namensschema ein. Zukünftig steht die unterstützte Anschlussart direkt im Namen, gefolgt von der Ziffer für den WLAN-Standard und der jeweiligen Baureihe.
Das neue Kombigerät unterstützt VDSL mit bis zu 300 Megabit pro Sekunde. Ebenso verarbeitet das System gängige Glasfaseranschlüsse wie GPON (Gigabit Passive Optical Network) und AON (Active Optical Network), ohne dass Nutzer ein zusätzliches Modem benötigen. Das vereinfacht den Wechsel zwischen verschiedenen Breitbandtechnologien bei einem Umzug erheblich.
Kabelgebunden müssen Nutzer ebenfalls Kompromisse eingehen. Ein Zehn-Gigabit-Anschluss fehlt. Stattdessen gibt es zwei Ports mit 2,5 Gigabit pro Sekunde und zwei klassische Gigabit-Buchsen. Positiv fällt die passive Kühlung ohne Lüfter auf. Der Router verbraucht laut Datenblatt durchschnittlich zwölf Watt und fungiert dank integriertem DECT und Zigbee als Smart-Home-Zentrale.
Solche Ankündigungen auf großen Messen dienen oft primär als Ausblick auf das kommende Jahr.
Da die auf der IFA 2025 gezeigte Kabel-Fritzbox 6690 Pro erst jetzt in den Handel kommt, könnte das neue DSL-Glasfaser-Modell noch viele Monate auf sich warten lassen. Die Umstellung der Produktion auf das neue Gehäuse mit versteckter Kabelführung nimmt in der Fertigung zusätzliche Zeit in Anspruch.
Wie gefällt euch das minimalistische Gehäuse ohne sichtbare Kabel? Teilt eure Gedanken und Bedenken gerne unten in den Kommentaren mit uns!
Siehe auch:
Neue Ära für WLAN-Router
Im Mittelpunkt der Neuvorstellungen stehen drei neue Router für DSL und Glasfaser, schnelle XGS-PON-Anschlüsse sowie 5G. Das wichtigste Kombigerät soll den Beginn einer neuen Router-Generation einläuten und bricht optisch mit bisherigen Konventionen.Die vorgestellte Fritzbox DSL/Fiber 7-90 verabschiedet sich vom klassischen Design. Sämtliche Anschlüsse wandern auf die Unterseite, wodurch Kabel unsichtbar im Gehäuse verschwinden. Die Bedienung reduziert sich auf eine Taste und eine LED-Leuchte. Da die elf internen Antennen im oberen Bereich sitzen, bleibt die Sendeleistung unabhängig vom Aufstellungsort konstant.
Für langjährige Nutzer bietet die Wandhalterung eine praktische Lösung: Sie nutzt exakt die Bohrlöcher des Vorgängers Fritzbox 7590. Wie Fritz in einer Mitteilung erklärt, führt das Unternehmen zudem ein neues Namensschema ein. Zukünftig steht die unterstützte Anschlussart direkt im Namen, gefolgt von der Ziffer für den WLAN-Standard und der jeweiligen Baureihe.
Das neue Kombigerät unterstützt VDSL mit bis zu 300 Megabit pro Sekunde. Ebenso verarbeitet das System gängige Glasfaseranschlüsse wie GPON (Gigabit Passive Optical Network) und AON (Active Optical Network), ohne dass Nutzer ein zusätzliches Modem benötigen. Das vereinfacht den Wechsel zwischen verschiedenen Breitbandtechnologien bei einem Umzug erheblich.
WLAN-Leistung und Anschlüsse
Im Inneren arbeitet Triband-Wi-Fi-7, das auf drei Frequenzbändern funkt. Während das Band mit fünf Gigahertz die vollen vier Datenströme nutzt, reduziert der Hersteller die Leistung im neuen Bereich mit sechs Gigahertz auf zwei Ströme. Das bedeutet eine maximale Bruttorate von 5760 Megabit pro Sekunde. Das bisherige Spitzenmodell Fritzbox 5690 Pro liefert allerdings hier die doppelte Geschwindigkeit.Kabelgebunden müssen Nutzer ebenfalls Kompromisse eingehen. Ein Zehn-Gigabit-Anschluss fehlt. Stattdessen gibt es zwei Ports mit 2,5 Gigabit pro Sekunde und zwei klassische Gigabit-Buchsen. Positiv fällt die passive Kühlung ohne Lüfter auf. Der Router verbraucht laut Datenblatt durchschnittlich zwölf Watt und fungiert dank integriertem DECT und Zigbee als Smart-Home-Zentrale.
Release und weitere Modelle
Neben dem neuen Flaggschiff zeigt das Unternehmen in Berlin auch den Fritz-Repeater 6700 Pro sowie die Mobilfunk-Fritzbox 6835 5G für drahtlose Breitbandverbindungen. Preise und genaue Starttermine nennt der Anbieter traditionell zur IFA nicht.| Technische Daten: FritzBox DSL/Fiber 7-90 | |
|---|---|
| Router | Integrierter Router für den direkten Einsatz am Glasfaser- oder DSL-Anschluss, mit Triband-Wi-Fi 7 |
| Design | Neues FritzBox-Design für flexiblen Einsatz, innovative Kabelführung sowie neues Wärmemanagement für energieeffizienten Betrieb |
| Glasfaser (GPON) | bis 2,5 GBit/s |
| Glasfaser (AON) | bis 1 GBit/s |
| Glasfasermodem (ONT) | bis zu 2,5 GBit/s (WAN) |
| DSL | inkl. Supervectoring 35b, bis 300 MBit/s |
| Wi-Fi 7 (Triband) | bis zu 12,2 GBit/s 5760 MBit/s (6 GHz, 2 x 2, 320 MHz Kanalbandbreite) 5760 MBit/s (5 GHz, 4 x 4) 688 MBit/s (2,4 GHz, 2 x 2) |
| WLAN-Mesh | Nahtlose Integration mobiler Geräte, flächendeckende und stabile Verbindungen |
| Anschlüsse | 1 x 2,5-Gigabit-WAN/LAN, 1 x 2,5-Gigabit-LAN, 2 x Gigabit-LAN |
| USB | 1x für Speichermedien und Drucker |
| Telefonie | DECT, IP/SIP, 1 analoger Telefonanschluss |
| Smart Home | Strom, Wärme, Licht u. v. m. über DECT ULE und Zigbee |
| Software | FritzOS mit VPN, Kindersicherung, Mediaserver, FritzNAS, WLAN-Gastzugang u. v. m. |
Solche Ankündigungen auf großen Messen dienen oft primär als Ausblick auf das kommende Jahr.
Da die auf der IFA 2025 gezeigte Kabel-Fritzbox 6690 Pro erst jetzt in den Handel kommt, könnte das neue DSL-Glasfaser-Modell noch viele Monate auf sich warten lassen. Die Umstellung der Produktion auf das neue Gehäuse mit versteckter Kabelführung nimmt in der Fertigung zusätzliche Zeit in Anspruch.
Wie gefällt euch das minimalistische Gehäuse ohne sichtbare Kabel? Teilt eure Gedanken und Bedenken gerne unten in den Kommentaren mit uns!
Was bietet die neue FritzBox 7-90?
Die FritzBox DSL/Fiber 7-90 ist ein Dual-Modem-Router für DSL und Glasfaser. Sie richtet sich an Nutzer, die maximale Flexibilität beim Anschlusswechsel benötigen, ohne die Hardware tauschen zu müssen.
Ein Highlight ist das komplett neue Gehäusedesign. Die Anschlüsse befinden sich nun auf der Unterseite, was eine unsichtbare Kabelführung ermöglicht. Zudem wurde die Bedienung auf eine einzige Taste und LED reduziert.
Ein Highlight ist das komplett neue Gehäusedesign. Die Anschlüsse befinden sich nun auf der Unterseite, was eine unsichtbare Kabelführung ermöglicht. Zudem wurde die Bedienung auf eine einzige Taste und LED reduziert.
Wofür steht der neue Name genau?
Bisher stand die erste Ziffer bei FritzBoxen für die Anschlussart (z. B. 7 für DSL). Dieses System wurde nun komplett umgestellt, um Missverständnisse beim Kauf oder Support-Fällen zu vermeiden.
Künftig wird die Anschlussart ausgeschrieben. Bei der DSL/Fiber 7-90 steht die "7" nun für die unterstützte WLAN-Generation, also Wi-Fi 7. Die "90" kennzeichnet weiterhin die Baureihe innerhalb des Portfolios.
Künftig wird die Anschlussart ausgeschrieben. Bei der DSL/Fiber 7-90 steht die "7" nun für die unterstützte WLAN-Generation, also Wi-Fi 7. Die "90" kennzeichnet weiterhin die Baureihe innerhalb des Portfolios.
Passt die Box an meine alte Halterung?
Ja, für IT-Profis und Heimanwender gibt es hier eine sehr praktische Nachricht. Trotz des radikal neuen "Kasten"-Designs hat der Hersteller an die Abwärtskompatibilität bei der Wandmontage gedacht.
Die integrierte Wandaufhängung nutzt exakt dieselben Bohrlöcher wie das weit verbreitete Vorgängermodell FritzBox 7590. Ein mühsames Neu-Bohren im Serverraum oder Flur bleibt Ihnen somit erspart.
Die integrierte Wandaufhängung nutzt exakt dieselben Bohrlöcher wie das weit verbreitete Vorgängermodell FritzBox 7590. Ein mühsames Neu-Bohren im Serverraum oder Flur bleibt Ihnen somit erspart.
Reicht das LAN für schnelle NAS-Systeme?
Für alltägliche Aufgaben ist die Ausstattung solide: Es gibt einen 2,5-GBit/s-WAN/LAN-Port, einen weiteren 2,5-GBit/s-LAN-Port sowie zwei Gigabit-Anschlüsse. Ein USB-Port für Speichermedien ist ebenfalls vorhanden.
Wer jedoch große Datenmengen im Netzwerk verschiebt, könnte enttäuscht sein. Ein 10-GBit/s-Port fehlt komplett. Für extrem schnelle NAS-Anbindungen müssen Sie auf andere Modelle wie die FritzBox 4690 ausweichen.
Wer jedoch große Datenmengen im Netzwerk verschiebt, könnte enttäuscht sein. Ein 10-GBit/s-Port fehlt komplett. Für extrem schnelle NAS-Anbindungen müssen Sie auf andere Modelle wie die FritzBox 4690 ausweichen.
Wie schnell ist das neue Wi-Fi 7?
Der Router funkt mit Triband-Wi-Fi-7 auf drei Frequenzbändern und erreicht laut Hersteller bis zu 12,2 GBit/s. Da die Anschlüsse unten liegen, konnten die 11 Antennen für eine optimale Abstrahlung oben platziert werden.
Im Vergleich zum Pro-Modell gibt es jedoch Abstriche. Im 6-GHz-Band nutzt die 7-90 nur zwei MIMO-Streams (5.760 MBit/s), was einer Halbierung der Leistung gegenüber der 5690 Pro entspricht.
Im Vergleich zum Pro-Modell gibt es jedoch Abstriche. Im 6-GHz-Band nutzt die 7-90 nur zwei MIMO-Streams (5.760 MBit/s), was einer Halbierung der Leistung gegenüber der 5690 Pro entspricht.
Welche Smart-Home-Standards fehlen?
Die neue FritzBox fungiert weiterhin als zuverlässige Smart-Home-Zentrale. Sie unterstützt die bewährten Standards DECT ULE sowie Zigbee, womit sich viele gängige Lampen und Sensoren direkt koppeln lassen.
Auffällig ist jedoch, dass der neue, herstellerübergreifende Standard Matter in den Spezifikationen nicht erwähnt wird. Während das Pro-Modell diesen unterstützt, fehlt er hier offenbar.
Auffällig ist jedoch, dass der neue, herstellerübergreifende Standard Matter in den Spezifikationen nicht erwähnt wird. Während das Pro-Modell diesen unterstützt, fehlt er hier offenbar.
Wird der Router ohne Lüfter zu heiß?
Das neue Gehäuse setzt auf ein rein passives Kühlsystem ohne aktiven Lüfter. Dies sorgt nicht nur für einen lautlosen Betrieb, sondern senkt auch den Energieverbrauch auf durchschnittlich nur 12 Watt.
Laut Hersteller wurde die Belastbarkeit für den Dauereinsatz intensiv getestet. Das Design soll zudem verhindern, dass Nutzer den Router in Schränken verstecken, was neben dem WLAN-Empfang auch der Kühlung zugutekommt.
Laut Hersteller wurde die Belastbarkeit für den Dauereinsatz intensiv getestet. Das Design soll zudem verhindern, dass Nutzer den Router in Schränken verstecken, was neben dem WLAN-Empfang auch der Kühlung zugutekommt.
Wann erscheint sie und was kostet sie?
Offizielle Informationen zu Preis und Verfügbarkeit gibt es aktuell nicht. Da der Hersteller für lange Entwicklungszyklen bekannt ist, könnte sich der Marktstart noch erheblich verzögern.
In Branchenkreisen heißt es, dass ein Release womöglich erst zur IFA 2027 erfolgen könnte. Angeblich könnten bis dahin bereits erste Router mit dem kommenden Wi-Fi-8-Standard angekündigt werden.
In Branchenkreisen heißt es, dass ein Release womöglich erst zur IFA 2027 erfolgen könnte. Angeblich könnten bis dahin bereits erste Router mit dem kommenden Wi-Fi-8-Standard angekündigt werden.
Zusammenfassung
- Die neue Fritzbox DSL/Fiber 7-90 bricht radikal mit dem alten Design
- Kabel verschwinden unsichtbar an der Unterseite des Gehäuses
- Die Wandhalterung nutzt exakt die Bohrlöcher der Fritzbox 7590
- Das neue Kombigerät vereint Modems für DSL und für Glasfaser
- Der Wi-Fi-7-Router funkt über drei Bänder mit bis zu 12,2 GBit/s
- Ein neuer 10-Gigabit-Anschluss fehlt bei dem IFA-Flaggschiff
Siehe auch:
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