Neue Materialien: Akkus halten achtmal länger durch
Sowohl die Elektrode als auch das Elektrolyt wurden im Rahmen des Forschungsprojekts überarbeitet. Wie die Wissenschaftler im Fachmagazin 'Angewandte Chemie' mitteilten, setzt man weiter auf eine Graphit-Elektrode, an deren Oberfläche aber Siliziumverbindungen angelagert werden.
Dem Elektrolyt werden außerdem Polyethylenglykol (PEG) zugefügt. Ein spezielles Mischungsverhältnis mit Lithium-Salz führt dazu, dass die Verbindung auch bei normalen Umgebungstemperaturen flüssig bleibt. Das ist notwendig, um den Elektronenfluss zu gewährleisten.
Damit wird das Problem überwunden, dass die Schmelztemperatur von PEG je nach Kettenlänge bei 20 Grad oder höher liegt, womit die Akkus beispielsweise bei aktueller Wetterlage im Freien kaum noch funktionieren würden. Die neuen Akkumaterialien sind bisher erst im Labor erprobt. Wann sie kommerziell eingesetzt werden können, ist noch nicht bekannt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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