LCD-Produktion: Samsung stößt in 11. Generation vor

Wirtschaft & Firmen Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung plant den Bau einer LCD-Fabrik, in denen man die bisher größten Glassubstrate verbauen will. Das Werk wird der elften Generation zugeordnet. Mit dem Bau will das Unternehmen 2010 oder 2011 beginnen. Derzeit laufen allerdings bereits die Planungen und die Entwicklung der Fertigungstechnologien. Nach der Fertigstellung werden in der Anlage Glassubstrate mit einer Fläche von 3,32 x 3 Metern zu LCD-Panels verarbeitet. Die Fertigung soll dadurch produktiver werden.

Nach Angaben des Unternehmens lassen sich aus dem fertigen Rohmaterial anschließend sechs 72-Zoll-, acht 62-Zoll-, fünfzehn 46-Zoll- oder achtzehn 40-Zoll-Panels schneiden. Vor allem sehr große Displays sollen so in der Fertigung deutlich billiger werden als bisher.

Das neue Werk soll dem Unternehmen helfen, seinen Marktanteil bei LCDs deutlich auszubauen. Nach der Fertigstellung soll die in direkter Nachbarschaft gelegene Anlage der achten Generation bei der Produktion für den LCD-TV-Markt entlastet werden und sich stärker auf die Panel-Fertigung für Monitore konzentrieren. Eine weitere Anlage der siebenten Generation wird dann vollständig für Notebook-Displays zur Verfügung stehen.

Wie Won-Kie Chang, Executiv Vice President bei Samsung ausführte, sei es notwendig, auch in der aktuell angespannten Wirtschaftslage ein solches Investitionsrisiko einzugehen. Nur so könne man die Voraussetzungen schaffen, den Markt mit seinen zukünftigen Anforderungen möglichst gut bedienen zu können. Welche Kosten mit dem Bau auf Samsung zukommen, gab er noch nicht bekannt.
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