Sicherheitslücke im Google-Browser Chrome entdeckt
Demnach existiert eine Adress-Spoofing-Schwachstelle, die in einem geöffnete Browser-Fenster dafür sorgt, dass eine gefälschte URL angezeigt wird. In der Demonstration von Liu Die Yu wird dem Anwender fälschlicherweise vorgespielt, dass er beim Handelsdienstleister Better Business Bureaus akkreditiert sei. Nach einem Klick auf das Logo wird man auf eine gefälschte Webseite geführt - in der Adressleiste findet man jedoch die korrekte URL bbb.org.
Betrüger könnten die Schwachstelle ausnutzen, um persönliche Informationen über den Anwender auszuspähen, wenn sie in einem geschickten Szenario eingesetzt wird. Das Problem ist auf einen Fehler in Webkit zurückzuführen, der aber erst durch zusätzlichen Code von Google entstanden ist. So ist der Safari-Browser von Apple, der ebenfalls auf Webkit basiert, nicht betroffen.
Offenbar hat Google das Problem bereits beseitigt, zumindest in der Entwicklerversion 0.3.154.3. In der offiziellen Betaversion, die über die Homepage von Google Chrome heruntergeladen werden kann, existiert das Problem jedoch noch. Gegenüber britischen Medien gab Google an, den Fehler bereits zu kennen.
Download: Google Chrome 0.3.154.3 (Entwicklerversion)
Download: Google Chrome 0.2.149.30 (offizielle Beta)
Aktuelle Chrome-Downloads
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