Defekte Laptop-Grafikchips: Nvidia verhandelt Rückruf
Gegenüber dem taiwanischen Branchendienst DigiTimes erklärte Huang, dass es vielfältige Gründe gibt, die zum Ausfall bestimmter Nvidia-Grafikprozessoren für Notebooks führen können, wozu auch die bei jeweiligen Gerät vorhandenen Kühlungssysteme und das Design des Grafikchips gehören.
Man untersuche die Probleme derzeit weiterhin, sie sollen aber bisher "nur bei wenigen spezifischen Notebook-Modellen" aufgetreten sein. Huang ging auch auf die Kritik am Umgang mit den Qualitätsproblemen ein. Nvidia habe sich seinen Angaben nach nie vor der Verantwortung drücken wollen.
Man habe umgehend begonnen, die Probleme gewissenhaft zu lösen. Man müsse nun vor allem herausfinden, worin die Ursache des Problems liegt und ein erneutes Auftreten verhindern. Nvidia sei insgesamt ein verantwortungsvolles Unternehmen, beteuerte Huang.
Man sei bereit, 200 US-Dollar für die Lösung von Problemen aufzuwenden, die von einem nur 20 US-Dollar teuren Grafikprozessor ausgehen. Derzeit verhandle man mit seinen Partnern über einen Rückruf von betroffenen Produkten, um den Kunden eine zufriedenstellende Lösung anbieten zu können.
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