AMD: Alte Chiptechnik wird nach Russland verkauft

Wirtschaft & Firmen Lange Zeit gab es Gerüchte, dass der Chip-Hersteller AMD Teile seiner Ausrüstung und Technik verkaufen werde. Nun berichtet die Sächsische Zeitung, dass AMD Chiptechnik aus Dresen an den Elektronikkonzern Angstrem verkauft. In ihrem Bericht bezieht sich die Zeitung auf den Chef von Angstrem, Anatoly Soukhaparov. Auch Pierre Brunswick, Vizepräsident von AMD Russland, hat dem Bericht mittlerweile zugestimmt und erklärt, dass die Europäische Union und das US-Außenministerium bereits grünes Licht gegeben haben.

Wie Angstrem-Chef Soukhaparov erklärte, hat sein Unternehmen einen Kredit in Höhe von 815 Millionen Euro aufgenommen, um Ausrüstung, sowie die Kupfertechnologie CMOS des angeschlagenen Chip-Herstellers zu erwerben. Zum Einsatz kommen soll die erworbene Technologie in einer neuen Chipfabrik des russischen Elektronikkonzerns.

Diese wird derzeit außerhalb von Moskau gebaut und soll im kommenden Jahr an den Start gehen. Die von Angstrem gekauften Maschinen ermöglichen die Produktion von Chips auf 200 Millimeter großen Wafern - AMD selbst stellt die Produktion in Kürze auf moderne 300 Millimeter Wafer um.
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