Dünnes Licht: Fortschritt bei optischem Datenversand

Forschung & Wissenschaft Forschern ist es gelungen, Licht deutlich genauer und feiner nutzbar zu machen als bisher. Lichtstrahlen wurden auf eine Dicke von 10 Nanometern ausgedünnt - das ist hundertmal weniger als ein Signal in Glasfaserkabeln. Die Entwicklung von Wissenschaftlern an der University of California Berkeley soll Fortschritte in verschiedenen technischen Bereichen ermöglichen. Vor allem in der Datenkommunikation verspricht man sich so die Steigerung von Glasfaser-Kapazitäten. Aber auch optische Signalübertragungen innerhalb von Computer-Chips wären leichter zu realisieren.

"Es besteht ein großes Interesse an der Verkleinerung optischer Systeme", sagte Professor Xiang Zhang, Leiter der Forschungsgruppe. "Das ist der heilige Gral im Kommunikationsbereich."

Neben der starken Verschlankung des Lichtstrahls mussten die Wissenschaftler eine weitere Hürde angehen: Solch dünne Strahlen verlieren in einem Glasfaserkabel schnell an Energie, die Reichweite, bis ein zwischengeschalteter Verstärker notwendig wird, nimmt rasch ab.

Dies konnte allerdings in Simulationen allerdings bereits gelöst werden. Dabei kommen in dem Kabel zusätzliche Halbleiter-Silber-Kombinationen zum Einsatz. Die Reichweite steigt so um etwa das hundertfache, hieß es.
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