VMWare: Windows & Co braucht bald keiner mehr
Wie Paul Harapin, Managing Director von VMWare für Australien und Neuseeland, gegenüber dem Branchendienst ITWire erklärte, werden Windows und andere große Betriebssysteme schon jetzt immer häufiger durch virtualisierte Lösungen ersetzt, die auf einer stark abgespeckten Linux-Basis laufen.
Künftig würden die Softwarehersteller verstärkt auf ein quelloffenes Betriebssystem wie Linux setzen, alles für sie unnötige entfernen und entsprechende Anpassungen für ihre Anwendungen vornehmen. Dann werde die Software zu einem Paket geschnürt und an den Kunden weitergegeben, der sie dann nur noch auf seinen Systemen starten muss.
Sollte es Probleme geben, würde das Betriebssystem als Fehlerquelle wegfallen, da der Kunde nur noch den jeweiligen Softwarehersteller kontaktieren muss. Dieser könne dann anhand eines Abbildes der jeweiligen Virtuellen Maschine auf Fehlersuche gehen, das Problem beheben und dem Kunden die VM in bereinigter Form wieder zukommen lassen.
Für Harapin und VMWare sieht so die Zukunft aus. Man werde durch die Möglichkeiten der Virtualisierung einfach keine großen kommerziellen Betriebssysteme von Microsoft oder jedwedem anderen Anbieter mehr kaufen müssen. Microsoft bietet mit Hyper-V ebenfalls eine eigene Virtualisierungslösung an, deren Basis aber immer Windows Server 2008 ist.
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