Telekom will Wechsel zur Konkurrenz verteuern
Der Betrag wird für DSL-Anbieter fällig, zu denen ein Kunde von der Telekom wechselt. Ab dem 1. Juli soll mehr gezahlt werden. Das hat die Telekom bei der Bundesnetzagentur beantragt.
Die zur Zeit geltenden Einmalentgelte sind von der Regulierungsbehörde 2007 befristet für ein Jahr festgelegt worden. Die kurze Laufzeit hatte den Zweck, den Verdi-Tarifabschluss 2007 und seine Auswirkungen bei einer Neufestlegung der Einmalentgelte berücksichtigen zu können.
Real habe der neue Tarifvertrag zu geringeren Ausgaben geführt. Es sei daher absolut unverständlich, dass die Telekom nun Entgelte beantrage, die noch über den bisher festgelegten Tarifen liegen, sagte BREKO-Geschäftsführer Rainer Lüddemann.
Die zur Entscheidung anstehenden Einmalentgelte seien wesentliche Kostenfaktoren für Unternehmen, die in den Infrastrukturaufbau investiert haben. Eine Entlastung dieser Unternehmen wäre nach Ansicht des BREKO auch deshalb geboten, um ihre zukünftige Wettbewerbsfähigkeit sicher zu stellen.
Das gelte insbesondere, weil die Bundesnetzagentur bereits ein niedriges IP-Bitstream-Entgelt beschlossen hat. Das bevorzuge einseitig diejenigen Unternehmen, die keinen BInvestitionen in die Infrastruktur vornehmen. "Von daher ist es jetzt an der Zeit die Schieflage zu beseitigen, indem die Einmalentgelte eindeutig abgesenkt werden", so Lüddemann.
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Christian Kahle
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