Musikindustrie klagt nun auch gegen Project Playlist
Project Playlist bietet eine Musiksuchmaschine mit angebundenem Player an. Im Hintergrund werden Web-Seiten nach frei verfügbaren Musikstücken im Netz abgesucht und in einem Index zusammengefasst. Anwender können sich aus diesem eine Playliste zusammenstellen und abspielen. Der Service streamt die jeweiligen Titel dann direkt von den Web-Seiten Dritter.
Die RIAA sieht darin eine unrechtmäßige Verteilung urheberrechtlich geschützter Werke. In der Klageschrift wird weiterhin ausgeführt, dass Project Playlist wisse, dass es sich zum größten Teil um illegal im Netz veröffentlichte Titel handle.
Das weisen die Betreiber von Project Playlist aber zurück. Als Quellen dienen demnach häufig Web-Seiten von Musikern, die einzelne Stücke bereitstellen. Ebenso werden Songs gestreamt, die von Bands in ihren MySpace-Profilen veröffentlicht wurden.
Weiterhin betont Project Playlist, dass man Verweise stets sofort aus den Datenbanken entfernte, wenn sich herausstellte, dass die Veröffentlichung der Stücke durch Dritte illegal war. Die Klage wird nun an einem Bezirksgericht in New York verhandelt.
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Christian Kahle
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