Forrester: An Windows Vista führt kein Weg vorbei

Windows Vista Geht es nach den IT-Beratern von Forrester Research gibt es keinen Weg, der an Windows Vista vorbei führt. In kürzlich veröffentlichten Berichten empfiehlt Forrester seinen Kunden, nicht auf ein Upgrade auf Windows Vista zu verzichten. Einer der Gründe soll die wahrscheinliche Verspätung von Windows "7" sein. Microsoft pocht zwar darauf, dass "7" innerhalb von drei Jahren seit der Veröffentlichung von Vista auf den Markt kommen soll, doch bei Forrester traut man dem offenbar nicht so recht. Ein baldiger Wechsel auf Vista sei vor allem deshalb angeraten, weil bisher nur wenig über den Nachfolger bekannt sei.

Auch ein Wechsel zu Alternativen sei kaum zu empfehlen. Grund hierfür ist laut Forrester die große Verbreitung von Windows bei Unternehmen in Europa und den USA. Die Analysten verweisen hier auf eigene Zahlen, wonach 99 Prozent der großen Unternehmen und 97 Prozent der kleinen bis mittelgroßen Firmen Microsoft-Betriebssysteme auf ihren PCs einsetzen.

Der Umstieg auf Alternativen wie Linux oder Mac OS sei vor allem deshalb kein gangbarer Weg, weil die Risiken noch schlechter eingeschätzt werden können als das, was auf die Unternehmen mit dem Upgrade ihrer Windows-Systeme auf Vista zukommen würde. Für ein Upgrade spreche auch die baldige Einstellung des Vertriebs von Windows XP, hieß es außerdem.

Letztendlich müssen die Firmenkunden von Microsoft wohl in den sauren Apfel beißen und auf Vista aktualisieren. Die Voraussetzungen dafür würden immer besser, unter anderem durch die Veröffentlichung des ersten Service Packs, so Forrester. Bei vielen Privatkunden dürfte Windows XP noch bis zum Ende der erweiterten Support-Phase das bevorzugte System bleiben.
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