Kartellstreit: Telekom muss Millionenstrafe zahlen
In dem Streit zwischen EU-Kommission und der Deutschen Telekom geht es darum, dass das Bonner Unternehmen in der Vergangenheit seinen Konkurrenten höhere Preise für den Netzzugang berechnet hat, als den eigenen Endkunden. Dies ist nach Ansicht der EU-Kommission jedoch nicht erlaubt.
Dieser Meinung waren am heutigen Donnerstag auch die Richter am Europa-Gericht in Luxemburg. So haben sie die Klage der Telekom gegen das ursprüngliche Urteil abgewiesen und die Millionenstrafe für rechtens erachtet. Auch mit einer Forderung nach Herabsetzung der Strafe ist die Telekom vor den Richtern gescheitert, so dass das Unternehmen nun 12,6 Millionen Euro zahlen muss.
Der Kartellstreit mit der Deutschen Telekom ist jedoch nicht der einzige gegen ehemalige Monopolisten auf dem Telekom-Markt. Erst im Juli 2007 hatte die EU-Kommission ein Bußgeld in Höhe von 151,9 Millionen Euro gegen den spanischen Anbieter Telefónica verhängt und ein Tochterunternehmen der France Telecom musste 10,4 Millionen Euro zahlen.
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