Intel steigt bei "One Laptop per Child"-Projekt aus
So erklärte Chuck Mulloy, Sprecher von Intel, dass die Initiatoren des "100-Dollar-Laptop"-Projektes von Intel verlangt hätten, die Produktion des eigenen Billig-Laptops namens "Classmate" einzustellen und nur noch die OLPC-Plattform zu unterstützen. "Wir können dieser Forderung nicht nachkommen", so Mulloy.
Wie das "Wall Street Journal" (WSJ) berichtet, hätte auch die massive Marketing-Initiative für Intels eigenen Billig-Laptop den OLPC-Verantwortlichen deutlich missfallen. So berichtet das WSJ, dass Intel mit dem "Classmate" auf die gleichen Märkte drängt wie auch das OLPC-Projekt.
Intel war dem Projekt, welches sich zum Ziel gesetzt hat Schulkinder in Entwicklungsländern mit günstigen Laptops zu versorgen im Juli 2007 beigetreten. Bereits im Vorfeld habe es jedoch Probleme zwischen Intel und den Initiatoren gegeben, da diese dem Chip-Giganten vorwarfen die gemeinnütze Initiative vom Markt drängen zu wollen.
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