Symantec & McAfee: Vista wird 2008 zum Angriffsziel

Windows Vista Wie vor dem Ende eines Jahres üblich, gibt es diverse Prognosen darüber, was uns im kommenden Jahr blüht. Auch die Hersteller von Sicherheitssoftware machen dabei keine Ausnahme. Derzeit geben Symantec, McAfee & Co reihenweise ihre Vorhersagen für 2008 ab. Neben diversen neuen Problemen, darunter die zunehmende Spezialisierung von Hackern und Virenautoren auf den Klau von Unternehmensdaten oder auch neuen Spam-Methoden, sehen die Sicherheitsdienstleister vor allem ein Produkt im Mittelpunkt der Bemühungen der Entwickler von Schadsoftware - Windows Vista.

Bei Symantec geht man davon aus, dass Microsofts jüngstes Desktop-Betriebssystems im kommenden Jahr verstärkt ins Visier von Internetkriminellen und Virenautoren geraten wird. Dies soll vor allem auf die zunehmende Verbreitung von Vista zurück zu führen sein.

Auch beim Konkurrenten McAfee sieht man dies ähnlich. Mit wachsendem Marktanteil, teilweise auch wegen der für Anfang des Jahres geplanten Veröffentlichung des Service Pack 1, werde Windows Vista 2008 nach und nach immer mehr zum Ziel von Angriffen, weil sich die "Szene" verstärkt auf die Suche nach neuen Lücken machen wird, prophezeit das Unternehmen.

Bisher hat Microsoft "nur" 16 sicherheitsrelevante Patches für Windows Vista ausgeliefert, auch wenn es bereits vor gut einem Jahr fertig gestellt wurde. Bisher sind allerdings 19 Schwachstellen gemeldet worden, die die Sicherheit beeinträchtigen. McAfee geht davon aus, dass es im nächsten Jahr wesentlich mehr Meldungen über neue Vista-Lücken geben wird.
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