Microsoft: Desktop-Software ist noch lange nicht tot
Jeff Raikes, Chef der Sparte für Business-Anwendungen bei Microsoft, sagte auf einer Konferenz für Partner des Softwarekonzerns, dass selbst Google mittlerweile erkannt hat, dass man nicht ohne den Desktop auskommt. Offenbar hätten die Anbieter von Webanwendungen eingesehen, dass die Kunden viel Wert darauf legen, dass Software auch weiterhin auf ihrem Rechner läuft.
Raikes gab an, dass die Kombination von Software und Diensten, so wie Microsoft sie anstrebt, wohl die beste Lösung für einen größtmöglichen Erfolg darstellt. Dass man auch bei Google dieser Meinung sei, soll daran erkennbar sein, dass der Suchmaschinenbetreiber mit "Gears" eine Reihe von Werkzeugen anbietet, mit der Webanwendungen auch offline eingesetzt werden können.
Microsoft gerät nach Ansicht von Marktbeobachtern zunehmend unter Druck, weil zahlreiche Konkurrenten mittlerweile webbasierte Alternativen zu den Produkten des Redmonder Riesen anbieten. Gerade Angebote wie Googles Online-Textverarbeitung "Text & Tabellen" werden von vielen Branchenkennern als Gefahr für Microsoft gewertet, da sie anders als zum Beispiel Office kostenlos und jederzeit über das Internet zur Verfügung stehen.
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