Suchmaschinen sollen bei 'Piratenbekämpfung' helfen
Das Stockholm Network, ein in London ansässiges Institut, das sich mit Fragen zum geistigen Eigentum beschäftigt, argumentiert, dass die Betreiber von Suchmaschinen, News-Portalen und Musikdiensten einen so großen Einfluss auf das Nutzungsverhalten der Verbraucher haben, dass sie sich stärker gegen die illegale Verbreitung urheberrechtlich geschützter Inhalte engagieren müssen, berichtet die Financial Times.
Zwar würden die Unternehmen durch die bisher geltenden Urheberrechtsgesetze vor Ansprüchen wegen illegalen Inhalten geschützt, doch dieses Konzept sei mittlerweile veraltet. Weil sie inzwischen für viele Nutzer kaum noch wegzudenken sind, müssten auch Suchmaschinenbetreiber & Co Verantwortung übernehmen, so das Institut weiter. Man könne nicht erwarten, dass die Rechteinhaber allein gegen Urheberrechtsverletzungen vorgehen, ohne die Fimen zur Rechenschaft zu ziehen.
Als eine der Möglichkeiten, wie Suchmaschinenbetreiber im Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen mithelfen könnten, wurde das Blocken von Suchergebnissen genannt, die zu illegalen Inhalten verweisen. Allein dadurch lasse sich die weltweit grassierende "Piraterie" deutlich reduzieren. Suchmaschinen sollten künftig nicht mehr zu Anbietern von gefälschten Medikamenten oder Filesharing-Downloads verlinken, empfiehlt das Institut.
Beliebte Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen