Preise für Arbeitsspeicher erreichen erneut Tiefpunkt

Hardware Die Arbeitsspeicherhersteller glaubten bis vor kurzem, den vorläufigen Tiefpunkt bei den Preisen für ihre Produkte erreicht zu haben. Nun stellt sich heraus, dass es noch tiefer geht - die Preise für RAM sind erneut gefallen und alles sieht danach aus, dass sich dieser Trend weiter fortsetzt. Die Vertragspreise für die derzeit am häufigsten verbauten RAM-Module mit 512 Megabyte DDR2-Speicher und einem Takt von 667 Megahertz sind innerhalb von nur zwei Wochen auf nur noch 1,75 US-Dollar gefallen. Nach Angaben der Marktbeobachter von DRAMeXchange bedeutet dies einen neuen Tiefststand für das Jahr 2007.

Für die Kunden hat dies durchaus positive Folgen. So werden die PC-Hersteller ihre Systeme mit mehr Speicher ab Werk ausstatten und die Endkundenpreise fallen ebenfalls, so dass RAM bald so günstig sein dürfte, wie in diesem Jahr bisher noch nicht. Im Verlauf des Jahres fielen die Vertragspreise um insgesamt über 70 Prozent.

Wie schon oft wird auch für dieses Preistief Microsofts Windows Vista mitverantwortlich gemacht, da dessen Verkauf nicht so läuft wie erwartet. Die Arbeitsspeicherhersteller hatten ihre Kapazitäten erhöht, weil sie durch Vista eine höhere Nachfrage erwartet hatten, die bisher noch nicht eingetreten ist.

WinFuture Preisvergleich: Arbeitsspeicher
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