IBM bringt eigenen kostenlosen Office-Konkurrenten

Software Microsoft kann trotz diverser alternativer Produkte weiterhin die Marktführerschaft im Bereich der Office-Anwendungen für sich beanspruchen. Bisher konnte man sich auch gegen freie und kostenlose Alternativen wie OpenOffice behaupten, doch der Markt bekommt offenbar einen weiteren Wettbewerber. Am gestrigen Montag kündigte der IT-Konzern IBM an, selbst ins Geschäft mit Office-Anwendungen einsteigen zu wollen. Neben einer Textverarbeitung will das Unternehmen auch weitere Bürosoftware auf den Markt bringen. Wie viele andere Microsoft-Konkurrenten in diesem Bereich will IBM seine Programme ebenfalls vollkommen kostenlos anbieten.


Das Paket soll den Namen "Lotus Symphony" tragen und unter anderem Werkzeuge für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationen enthalten. Auch die zahlreichen Alternativen von Anbietern wie OpenOffice, Google, Writely oder auch Sun bieten den gleichen Funktionsumfang. Ob IBM Microsofts Office tatsächlich Marktanteile abnehmen kann, bleibt abzuwarten.

Wer sich die inzwischen bereits verfügbare Beta-Version von Lotus Symphony näher anschaut, stellt schnell fest, dass es sich lediglich um eine umbenannte Ausgabe von OpenOffice handelt. Inwiefern IBM weitere Veränderungen bzw. Anpassungen vornehmen will, ist nicht bekannt. IBM war vor gut einer Woche beim OpenOffice-Projekt eingestiegen.

Informationen & Download: IBM Lotus Symphony Beta (englisch)

Vielen Dank an Chaos für den Hinweis!
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