Maus mit Handflächen-Scanner sorgt für Sicherheit
Gleichzeitig bringt Fujitsu auch einen eigenständigen Handflächen-Scanner ein, der nach dem gleichen Prinzip arbeitet. Beiden Produkten liegt eine spezielle Software bei, die mögliche Erkennungsfehler aus der Welt schaffen soll. Die PalmSecure Mouse, so der Name der Maus, soll problemlos an die Stelle einer herkömmlichen Maus treten können.
Fujitsu gibt an, dass das System eine höhere Sicherheit bietet als zum Beispiel Iris- oder Fingerabdruck-Scanner. Der Scanner fertigt ein Infrarotbild der Handfläche an. Die darauf abgebildeten Venen in der Hand können dann dem jeweiligen Nutzer zugeordnet werden, wenn die Informationen bereits in einer Datenbank abgelegt sind.

Bei der Erkennung wird nicht nur die Zahl der Adern mit einbezogen, sondern auch deren Position und die Punkte, an denen sie sich kreuzen. Die Technologie wird bereits an fast 20.000 Geldautomaten in Japan eingesetzt. Fujitsu will mit den neuen Produkten vor allem Firmenkunden ansprechen.
Um sich an einem mit dem Scanner geschützten System anzumelden, muss der Anwender seine Hand lediglich einige Zentimeter über die Maus halten. Innerhalb weniger Sekunden wird dann die Identifikation und die darauf folgende Anmeldung durchgeführt. Fujitsu bietet seine Maus mit Handflächen-Scanner mit der dazugehörigen Software zu Preisen von rund 30.000 Yen an, was umgerechnet ungefähr 190 Euro entspricht.
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