Konsolen: US-Regierung geht gegen Mod-Chips vor

Spiele Die US-Regierung hat am gestrigen Mittwoch gemeldet, dass 32 Durchsuchungsbefehle in 16 Bundesstaaten vollstreckt wurden. Ziel waren die Hersteller von so genannten Mod-Chips. Dabei handelt es sich um Zusatzmodule für Spielekonsolen, die einige Veränderungen vornehmen. Hauptsächlich ermöglichen die Mod-Chips das Ausführen von gebrannten Spielen, zum Beispiel auf der Playstation 2, der Xbox 360 und Nintendos Wii. Der Industrie gehen nach eigenen Angaben dadurch jedes Jahr Milliarden von Dollar verloren. Bei den Durchsuchungen handelte es sich um die größten ihrer Art - sie basierten auf Untersuchungen der Immigrations and Customs Enforcement (ICE).

Die Behörde ist der Meinung, dass die so genannten Mod-Chips nur zu einem Zweck erstellt werden, nämlich um Raubkopien problemlos spielen zu können. Über die Ergebnisse der Durchsuchungen schweigt sich ICE noch aus.
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